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	<title>BAWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-09-29T07:58:24Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Literaturstudie_Sonderbauweisen_von_Fischaufstiegsanlagen&amp;diff=41597</id>
		<title>Literaturstudie Sonderbauweisen von Fischaufstiegsanlagen</title>
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		<updated>2026-08-28T09:09:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOAUTOLINKS__&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Planungen von Fischaufstiegsanlagen wird regelmäßig auf alternative Bauweisen verwiesen bzw. preisen Erfinder ihre Bauweisen an. Um einen Überblick über die vorhandenen Sonderbauweisen von Fischaufstiegsanlagen im Sinne von Fischliften und Fischschleusen zu gewinnen wurde 2015 eine Literaturstudie zum Thema erstellt. &lt;br /&gt;
Es wurden u.a. die Bauweisen, die Bemessungswerte und, falls vorhanden, Informationen zur Funktionsfähigkeit der Fischlifte (Baustein 2) und Fischschleusen (Baustein 3) zusammen gestellt und die Ergebnisse in einer erläuternden Präsentation zusammen gefasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Baustein 1: Literatur ]] &lt;br /&gt;
Dieser Baustein enthält eine Übersicht über die verwendete Literatur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Baustein 2: Fischlifte]] &lt;br /&gt;
Dieser Baustein enthält Tabellen mit den in der verwendeten Literatur (Baustein 1) enthaltenen Informationen zu Fischliften. Dazu gehören u.a.:&lt;br /&gt;
•	Gewässer, Gewässerbreite und tlw. Angaben zur Hydrologie&lt;br /&gt;
•	Lage der FAA im Gewässer&lt;br /&gt;
•	Zielfischarten&lt;br /&gt;
•	Fallhöhe&lt;br /&gt;
•	Abmessungen und Besonderheiten der FAA sowie zum Betriebszyklus&lt;br /&gt;
•	Baujahr, Baukosten&lt;br /&gt;
•	Monitoring und Ergebnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Baustein 3: Fischschleusen]] &lt;br /&gt;
In diesen Tabellen werden die gleichen Parameter wie in Baustein 2 für Fischschleusen wiedergegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Präsentation_Literaturstudie]]&lt;br /&gt;
Die Präsentation fasst die Ergebnisse der Literaturrecherche auch bildlich zusammen, gibt einen Überblick über verschiedene Bauformen von Sonderbauweisen und bietet ein Fazit an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu: [[Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Strukturübersicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Gebt_Fl%C3%BCssen_mehr_Raum:_Flussbauliche_und_wasserwirtschaftliche_Auswirkungen_von_Querschnittsaufweitungen&amp;diff=41541</id>
		<title>Gebt Flüssen mehr Raum: Flussbauliche und wasserwirtschaftliche Auswirkungen von Querschnittsaufweitungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Gebt_Fl%C3%BCssen_mehr_Raum:_Flussbauliche_und_wasserwirtschaftliche_Auswirkungen_von_Querschnittsaufweitungen&amp;diff=41541"/>
		<updated>2026-08-20T20:36:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Um den verschiedenen Ansprüchen aus der Wasserwirtschaft (Resilienz gegen [[Niedrigwasser]], Hochwasserschutz) und [[Ökologie]] (Schaffung von Lebensräumen, Wiederherstellung von Variabilität und Dynamik der Flüsse) gerecht zu werden, treten immer wieder Forderungen auf, Flüssen, wo immer dies möglich ist, mehr Raum zur Verfügung zu stellen. Mehr Raum für Flüsse wirkt sich positiv auf die Wasserspiegellagen während extremer Hochwasserereignisse aus, wirkt als Wasserspeicher bei [[Niedrigwasser]] und unterstützt dynamische Prozesse, die eine hohe ökologische Bedeutung haben. Auch ökonomischen Anforderungen stehen Flussaufweitungen oder die Wiederanbindung von Flussauen vom Grundsatz her nicht entgegen. So können aufgeweitete Flussquerschnitte für die Optimierung des Sedimentmanagements Vorteile bringen. In Bereichen mit [[Tiefenerosion]], in denen Sediment künstlich hinzugegeben werden muss, kann sich der Umfang des Eingriffs reduzieren. Weiterhin können Parallelwerke dafür sorgen, dass die Fließtiefen in der [[Fahrrinne]] gewährleistet werden, d.h. auch stabile Verhältnisse für die [[Schifffahrt]] sind möglich, mit dynamischen Entwicklungspotenzial hinter den Bauwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild Querschnittsaufweitungen.jpg|thumb|500px|Flussbauliche und wasserwirtschaftliche Auswirkungen von Querschnittsaufweitungen © BAW]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich führen aufgeweitete Fließquerschnitte, seien sie durch eine Verbreitung des Hauptgerinnes oder durch den Anschluss von Altarmen und Seitengewässern in Flussauen, zu geringeren Fließgeschwindigkeiten und Fließtiefen. Wasser wird zurückgehalten, der [[Abfluss]] verzögert sich, mit einem grundsätzlich positiven Effekt bei Niedrig- und [[Hochwasser]]. Gleichzeitig ist die unvermeidliche morphodynamische Reaktion des Flusses zu berücksichtigen. Diese kann je nach den standörtlichen Randbedingungen sehr unterschiedlich ausfallen und unter Umständen den eigentlichen Zielen entgegenwirken. So können beispielweise Flussaufweitungen, das Ziel verfolgen, die Flusssohle von einer tieferen Lage wieder anzuheben. Die Fließtiefen und Fließgeschwindigkeiten im aufgeweiteten Flussabschnitt verringern sich, mit der Folge, dass von oben in den Flussabschnitt transportiertes Sediment abgelagert wird. Die Sohle hebt sich an. Gleichzeitig sind die Auswirkungen auf den ober- und unterstromigen Bereich zu betrachten. So bedeutet beispielsweise eine [[Anlandung]], dass das abgelagerte Material nicht mehr in den darunter liegenden Flussabschnitt transportiert wird und dort die [[Tiefenerosion]] zumindest temporär stärker sein kann als vor der Aufweitungsmaßnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon, ob ökologische, schifffahrtliche oder wasserwirtschaftliche Ziele bei einer Flussaufweitung im Vordergrund stehen: Wichtig ist die hydraulische und morphodynamische Reaktion des Flusses mit zu berücksichtigen. Die Vorhersage ist nicht pauschal möglich, sondern bedarf einer individuellen, standortspezifischen Betrachtung, um zu gewährleisten, dass die Ziele erreicht werden. Vor diesem Hintergrund sind Maßnahmen an einem Fluss Teile eines Wechselspiels zwischen Anpassungen, der Beobachtung der Reaktion des Flusses und einer daran wiederum anschließenden Planung und Ausführung von weiteren Maßnahmen. Das „Arbeiten mit dem Fluss“ und das „Lernen vom Fluss“ sind somit Kernelemente.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Gebt_Fl%C3%BCssen_mehr_Raum:_Flussbauliche_und_wasserwirtschaftliche_Auswirkungen_von_Querschnittsaufweitungen&amp;diff=41540</id>
		<title>Gebt Flüssen mehr Raum: Flussbauliche und wasserwirtschaftliche Auswirkungen von Querschnittsaufweitungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Gebt_Fl%C3%BCssen_mehr_Raum:_Flussbauliche_und_wasserwirtschaftliche_Auswirkungen_von_Querschnittsaufweitungen&amp;diff=41540"/>
		<updated>2026-08-20T20:29:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Um den verschiedenen Ansprüchen aus der Wasserwirtschaft (Resilienz gegen [[Niedrigwasser]], Hochwasserschutz) und [[Ökologie]] (Schaffung von Lebensräumen, Wiederherstellung von Variabilität und Dynamik der Flüsse) gerecht zu werden, treten immer wieder Forderungen auf, Flüssen, wo immer dies möglich ist, mehr Raum zur Verfügung zu stellen. Mehr Raum für Flüsse wirkt sich positiv auf die Wasserspiegellagen während extremer Hochwasserereignisse aus, wirkt als Wasserspeicher bei [[Niedrigwasser]] und unterstützt dynamische Prozesse, die eine hohe ökologische Bedeutung haben. Auch ökonomischen Anforderungen stehen Flussaufweitungen oder die Wiederanbindung von Flussauen vom Grundsatz her nicht entgegen. So können aufgeweitete Flussquerschnitte für die Optimierung des Sedimentmanagements Vorteile bringen. In Bereichen mit [[Tiefenerosion]], in denen Sediment künstlich hinzugegeben werden muss, kann sich der Umfang des Eingriffs reduzieren. Weiterhin können Parallelwerke dafür sorgen, dass die Fließtiefen in der [[Fahrrinne]] gewährleistet werden, d.h. auch stabile Verhältnisse für die [[Schifffahrt]] sind möglich, mit dynamischen Entwicklungspotenzial hinter den Bauwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich führen aufgeweitete Fließquerschnitte, seien sie durch eine Verbreitung des Hauptgerinnes oder durch den Anschluss von Altarmen und Seitengewässern in Flussauen, zu geringeren Fließgeschwindigkeiten und Fließtiefen. Wasser wird zurückgehalten, der [[Abfluss]] verzögert sich, mit einem grundsätzlich positiven Effekt bei Niedrig- und [[Hochwasser]]. Gleichzeitig ist die unvermeidliche morphodynamische Reaktion des Flusses zu berücksichtigen. Diese kann je nach den standörtlichen Randbedingungen sehr unterschiedlich ausfallen und unter Umständen den eigentlichen Zielen entgegenwirken. So können beispielweise Flussaufweitungen, das Ziel verfolgen, die Flusssohle von einer tieferen Lage wieder anzuheben. Die Fließtiefen und Fließgeschwindigkeiten im aufgeweiteten Flussabschnitt verringern sich, mit der Folge, dass von oben in den Flussabschnitt transportiertes Sediment abgelagert wird. Die Sohle hebt sich an. Gleichzeitig sind die Auswirkungen auf den ober- und unterstromigen Bereich zu betrachten. So bedeutet beispielsweise eine [[Anlandung]], dass das abgelagerte Material nicht mehr in den darunter liegenden Flussabschnitt transportiert wird und dort die [[Tiefenerosion]] zumindest temporär stärker sein kann als vor der Aufweitungsmaßnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild Querschnittsaufweitungen.jpg|thumb|500px|Flussbauliche und wasserwirtschaftliche Auswirkungen von Querschnittsaufweitungen © BAW]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon, ob ökologische, schifffahrtliche oder wasserwirtschaftliche Ziele bei einer Flussaufweitung im Vordergrund stehen: Wichtig ist die hydraulische und morphodynamische Reaktion des Flusses mit zu berücksichtigen. Die Vorhersage ist nicht pauschal möglich, sondern bedarf einer individuellen, standortspezifischen Betrachtung, um zu gewährleisten, dass die Ziele erreicht werden. Vor diesem Hintergrund sind Maßnahmen an einem Fluss Teile eines Wechselspiels zwischen Anpassungen, der Beobachtung der Reaktion des Flusses und einer daran wiederum anschließenden Planung und Ausführung von weiteren Maßnahmen. Das „Arbeiten mit dem Fluss“ und das „Lernen vom Fluss“ sind somit Kernelemente.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Datei:Bild_Querschnittsaufweitungen.jpg&amp;diff=41539</id>
		<title>Datei:Bild Querschnittsaufweitungen.jpg</title>
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		<updated>2026-08-20T20:27:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: Flussbauliche und wasserwirtschaftliche Auswirkungen von Querschnittsaufweitungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Flussbauliche und wasserwirtschaftliche Auswirkungen von Querschnittsaufweitungen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Flussbau_%E2%80%93_damals_und_heute&amp;diff=41532</id>
		<title>Flussbau – damals und heute</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Flussbau_%E2%80%93_damals_und_heute&amp;diff=41532"/>
		<updated>2026-08-20T15:24:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Natürliche Flüsse zeichnet eine hohe zeitliche und räumliche Dynamik aus. Schwankende Wasserstände, wechselnde Sohlenlagen und sich verändernde Uferzonen sind keine Ausnahme, son-dern die Regel. Diese Dynamik des Flusslaufs brachte in der Vergangenheit und bringt auch heute noch für Nutzer und Flussanrainer Herausforderungen mit sich. Sich verändernde Uferlinien, Hochwassergefahr, keine stabilen Bedingungen für die [[Schifffahrt]], Siedlungsflächen und Landwirtschaft, Ausbreitung von Mücken in Altwassern (früher Malaria, heute Tigermücke), mitunter sogar die dauerhafte Festlegung von Staatsgrenzen hängen mit der Dynamik bzw. Stabilität von Flussläufen zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führte in Mitteleuropa bereits ab dem 18. Jahrhundert dazu, dass Flüsse in ihrem Lauf und in ihrer Breitenvariabilität angepasst wurden, z.B. durch den Bau von [[Buhnen]] oder Dämmen, mit den entsprechenden Folgen: Flussbegradigungen gehen mit einem erhöhten Fließ[[gefälle]] einher. Gepaart mit einem Defizit in der Sedimentzufuhr aus den Einzugsgebieten, die sich ebenfalls mit anthropogenen Einflüssen, wie dem Bau von Talsperren, begründen lässt, führt dies zu [[Tiefenerosion]]. Die Auswirkungen sind massiv, wie die Entkopplung der Auen von den Flussläufen, eine zunehmende ökologische Verarmung, mögliche Gefährdungen der Standsicherheit von Infrastruktur wie Brücken oder die Absenkung der Grundwasserspiegel zeigen. Auch für die schifffahrtliche Nutzung ist die langfristige Flusseintiefung unerwünscht, da sie die Wirkungen von [[Buhnen]] negativ verändern oder sogar die [[Schifffahrt]] behindernde Felsformationen freilegen kann.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild Flussbau – damals und heute.jpg |thumb|500px|Historische Karte des Oberrheins mit geplanter Laufverkürzung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Wasserstraßen in Deutschland wird der [[Tiefenerosion]] mittlerweile aktiv entgegengewirkt, indem an mehreren Stellen [[Geschiebe]] zugegeben wird. Mit den Geschiebezugaben werden Sedimentmengen und Sedimentführung beeinflusst. Da das Vermögen eines Flusses Sediment zu transportieren zeitlich und räumlich variiert, kommt es auch zu unerwünschten Anlandungen, die gebaggert werden müssen. Ziel des Sedimentmanagements ist ein dynamisches Gleichgewicht der Sohlenlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderner Flussbau unterscheidet sich von den Zielen, die dem historischen Flussbau zugrunde lagen. Heute orientiert sich der Flussbau an der gesamten Themenbreite der ökonomischen (z.B. [[Schifffahrt]], Optimierung Sedimentmanagement), ökologischen (z.B. Reaktivierung Auen, Erhöhung von Strömungsvielfalt und Dynamik) und wasserwirtschaftlichen (Schwammlandschaft, Hochwasserschutz) Anforderungen, ggf. mit einer jeweiligen fluss- und streckenbezogener Schwerpunktsetzung auf schifffahrtliche, wasserwirtschaftliche oder ökologische Ziele.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Schifffahrt_auch_bei_extrem_niedrigen_Pegelst%C3%A4nden%3F_Wie_Pegelstand_und_Wassertiefe_zusammenh%C3%A4ngen&amp;diff=41531</id>
		<title>Schifffahrt auch bei extrem niedrigen Pegelständen? Wie Pegelstand und Wassertiefe zusammenhängen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Schifffahrt_auch_bei_extrem_niedrigen_Pegelst%C3%A4nden%3F_Wie_Pegelstand_und_Wassertiefe_zusammenh%C3%A4ngen&amp;diff=41531"/>
		<updated>2026-08-20T15:21:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Um die [[Wassertiefe]] in Bundeswasserstraßen bestimmen zu können, werden sogenannte [[Pegel]] genutzt. An diesen Pegeln kann über die Pegellatte (ähnlich eines fest installierten Zollstocks) der aktuelle [[Wasserspiegel]] abgelesen werden. Das untere Ende der Pegellatte stellt den sogenannten Pegelnullpunkt dar. Dieser wurde bei der Einrichtung des Pegels (oftmals vor mehr als 100 Jah-ren) willkürlich gewählt und seitdem beibehalten. Daher wird der aktuelle [[Wasserspiegel]] als [[Wasserstand]] über dem Pegelnullpunkt angegeben. Als Bezugsniveau für die Höhenangaben dient das sogenannte Normalhöhennull (NHN), welches für sämtliche Höhenangaben in Deutschland verwendet wird und die Höhe über dem Meeresspiegel wiedergibt. Zum Beispiel hat der Pegelnullpunkt des Pegels Neu Darchau bei Elbe-km 536,39 die Höhe 5,658 m ü. NHN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Zahlen ([[Wasserspiegel]], Pegelnullpunkt, [[Wasserstand]] über Pegelnullpunkt) stehen in einem fest definierten Zusammenhang, lassen aber noch nicht auf die [[Wassertiefe]] schließen. Da die &#039;&#039;&#039;Flusssohle&#039;&#039;&#039; ständig in Bewegung ist und in ihrer Höhe variiert, kann die [[Wassertiefe]] erst mithilfe von Sohlaufnahmen, sogenannten Peilungen, festgestellt werden. Auch diese Daten der Flusssohle haben einen Bezug zum Normalhöhennull, sodass über die Differenz zwischen dem aktuellen [[Wasserspiegel]] und der Flusssohle die [[Wassertiefe]] bestimmt werden kann. Aufgrund von langfristigen Änderungen der Flusssohle können historische Pegelwerte, also an der Pegellatte abgelesene Werte, nicht immer mit aktuellen Pegelwerten verglichen werden. Während die Flusssohle z. B. abgetragen wurde, bleibt die Pegellatte in ihrer Höhe gleich, sodass bei gleichem [[Abfluss]] unterschiedliche Pegelwerte abgelesen werden würden. Daher ist der [[Abfluss]] für den historischen Vergleich besser geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;→ Der [[Wasserstand]] am [[Pegel]] entspricht nicht der [[Wassertiefe]] im Fluss.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;→ Die [[Wassertiefe]] kann nur mithilfe von Sohlaufnahmen ermittelt werden und ist abhängig von dem aktuellen [[Wasserspiegel]] und den Umlagerungen an der Flusssohle.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;→ Für die historische hydrologische Einordnung z. B. einer Niedrigwasserphase ist der [[Abfluss]] besser geeignet als der [[Wasserstand]].&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_Pegelstand_Wassertiefe.jpg|center|800px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;Bild 1: Zusammenhang zwischen [[Wasserstand]], [[Pegel]] und [[Wassertiefe]]. Wie tief ist ein Fluss wirklich? © BAW&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Schifffahrt_auch_bei_extrem_niedrigen_Pegelst%C3%A4nden%3F_Wie_Pegelstand_und_Wassertiefe_zusammenh%C3%A4ngen&amp;diff=41530</id>
		<title>Schifffahrt auch bei extrem niedrigen Pegelständen? Wie Pegelstand und Wassertiefe zusammenhängen</title>
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		<updated>2026-08-20T15:21:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Um die [[Wassertiefe]] in Bundeswasserstraßen bestimmen zu können, werden sogenannte [[Pegel]] genutzt. An diesen Pegeln kann über die Pegellatte (ähnlich eines fest installierten Zollstocks) der aktuelle [[Wasserspiegel]] abgelesen werden. Das untere Ende der Pegellatte stellt den sogenannten Pegelnullpunkt dar. Dieser wurde bei der Einrichtung des Pegels (oftmals vor mehr als 100 Jah-ren) willkürlich gewählt und seitdem beibehalten. Daher wird der aktuelle [[Wasserspiegel]] als [[Wasserstand]] über dem Pegelnullpunkt angegeben. Als Bezugsniveau für die Höhenangaben dient das sogenannte Normalhöhennull (NHN), welches für sämtliche Höhenangaben in Deutschland verwendet wird und die Höhe über dem Meeresspiegel wiedergibt. Zum Beispiel hat der Pegelnullpunkt des Pegels Neu Darchau bei Elbe-km 536,39 die Höhe 5,658 m ü. NHN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Zahlen ([[Wasserspiegel]], Pegelnullpunkt, [[Wasserstand]] über Pegelnullpunkt) stehen in einem fest definierten Zusammenhang, lassen aber noch nicht auf die [[Wassertiefe]] schließen. Da die &#039;&#039;&#039;Flusssohle&#039;&#039;&#039; ständig in Bewegung ist und in ihrer Höhe variiert, kann die [[Wassertiefe]] erst mithilfe von Sohlaufnahmen, sogenannten Peilungen, festgestellt werden. Auch diese Daten der Flusssohle haben einen Bezug zum Normalhöhennull, sodass über die Differenz zwischen dem aktuellen [[Wasserspiegel]] und der Flusssohle die [[Wassertiefe]] bestimmt werden kann. Aufgrund von langfristigen Änderungen der Flusssohle können historische Pegelwerte, also an der Pegellatte abgelesene Werte, nicht immer mit aktuellen Pegelwerten verglichen werden. Während die Flusssohle z. B. abgetragen wurde, bleibt die Pegellatte in ihrer Höhe gleich, sodass bei gleichem [[Abfluss]] unterschiedliche Pegelwerte abgelesen werden würden. Daher ist der [[Abfluss]] für den historischen Vergleich besser geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;→ Der [[Wasserstand]] am [[Pegel]] entspricht nicht der [[Wassertiefe]] im Fluss.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;→ Die [[Wassertiefe]] kann nur mithilfe von Sohlaufnahmen ermittelt werden und ist abhängig von dem aktuellen [[Wasserspiegel]] und den Umlagerungen an der Flusssohle.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;→ Für die historische hydrologische Einordnung z. B. einer Niedrigwasserphase ist der [[Abfluss]] besser geeignet als der [[Wasserstand]].&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild_Pegelstand_Wassertiefe.jpg|center|800px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;Bild 1: Zusammenhang zwischen [[Wasserstand]], [[Pegel]] und [[Wassertiefe]]. Wie tief ist ein Fluss wirk-lich? © BAW&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Datei:Bild_Pegelstand_Wassertiefe.jpg&amp;diff=41529</id>
		<title>Datei:Bild Pegelstand Wassertiefe.jpg</title>
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		<updated>2026-08-20T15:21:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: Zusammenhang zwischen Wasserstand, Pegel und Wassertiefe. Wie tief ist ein Fluss wirklich?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Zusammenhang zwischen Wasserstand, Pegel und Wassertiefe. Wie tief ist ein Fluss wirklich?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Flussregelung_und_Morphodynamik:_Fl%C3%BCsse_jenseits_eines_statischen_Zustands&amp;diff=41528</id>
		<title>Flussregelung und Morphodynamik: Flüsse jenseits eines statischen Zustands</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Flussregelung_und_Morphodynamik:_Fl%C3%BCsse_jenseits_eines_statischen_Zustands&amp;diff=41528"/>
		<updated>2026-08-20T15:17:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Eine über die Zeit unveränderliche Höhenlage der Sohle in einem nicht staugeregelten Flussabschnitt ist nur dann möglich, wenn sich die Randbedingungen nicht ändern. D.h. der [[Abfluss]], die Sedimentzufuhr von oberhalb, die Korngrößen der Sedimente, das Flussgefälle und die [[Ufer]] müssen über einen längeren Zeitraum unverändert bleiben. Allein der sich wetterbedingt dauerhaft verändernde [[Abfluss]] in einem Fluss zeigt, dass diese Randbedingung nicht einzuhalten ist und sich aus diesem Grund die Sohlenlage eines Flusses permanent anpasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegt ein sogenanntes „dynamisches Gleichgewicht der Sohle“ vor, gleichen sich über einen längeren Zeitraum die Schwankungen der Sohle aus, d.h. es ist kein langfristiger Trend zur [[Erosion]] oder [[Auflandung]] erkennbar. Die Dynamik eines natürlichen Flusses ist dabei mehr als sich ändernde Abflüsse: Ufererosion, Neubildungen oder Verlandung von Flussrinnen, dynamische Sand- oder Kiesbänken oder Prozesse im Einzugsgebiet eines Flusses, all dies spielt für die lokalen Sohlenlagen in einem Fluss eine Rolle. Ein anschauliches Bild für die grundlegenden Zusammenhänge liefert die „Geschiebewaage“. Anpassungen in der Wasserführung, der Sedimentzufuhr von oberstrom, der Korngrößen oder des Gefälles bewirken eine Reaktion der Flusssohle, der Fluss strebt dabei einem dynamischen Gleichgewicht der Sohle entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild Flussregelung und Morphodynamik.png|center|800px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;Bild 1: Geschiebewaage zur Veranschaulichung des Zusammenhangs von Sedimentführung, [[Abfluss]], [[Korngröße]] und [[Gefälle]] und ihre Wirkung auf die Flusssohle (Gleichgewicht, Eintiefung und [[Auflandung]]) (Bezzola 2005).&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Datei:Bild_Flussregelung_und_Morphodynamik.png&amp;diff=41527</id>
		<title>Datei:Bild Flussregelung und Morphodynamik.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Datei:Bild_Flussregelung_und_Morphodynamik.png&amp;diff=41527"/>
		<updated>2026-08-20T15:15:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: Geschiebewaage zur Veranschaulichung des Zusammenhangs von Sedimentführung, Abfluss, Korngröße und Gefälle und ihre Wirkung auf die Flusssohle (Gleichgewicht, Eintiefung und Auflandung) (Bezzola 2005).&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Geschiebewaage zur Veranschaulichung des Zusammenhangs von Sedimentführung, Abfluss, Korngröße und Gefälle und ihre Wirkung auf die Flusssohle (Gleichgewicht, Eintiefung und Auflandung) (Bezzola 2005).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Wie_funktionieren_Flussregelungsbauwerke,_wie_Buhnen_und_Parallelwerke%3F&amp;diff=41526</id>
		<title>Wie funktionieren Flussregelungsbauwerke, wie Buhnen und Parallelwerke?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Wie_funktionieren_Flussregelungsbauwerke,_wie_Buhnen_und_Parallelwerke%3F&amp;diff=41526"/>
		<updated>2026-08-20T15:12:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die flussbauliche Regelung einer freifließenden [[Wasserstraße]] hat das Ziel, ausreichende und verlässlich vorhandene Wassertiefen und Strömungsbedingungen für die [[Schifffahrt]] zu gewährleisten, ohne dass dadurch Nachteile für die Hochwassergefahr oder langfristige [[Tiefenerosion]] begünstigt wird. Weiterhin soll mit Stromregelungsmaßnahmen ökologische Strukturen an Wasserstraßen geschaffen werden, um der ökologischen [[Degradierung]] entgegenzuwirken. Gängige Bautypen sind [[Buhnen]] und Parallelwerke. Während [[Buhnen]] vom [[Ufer]] aus quer zur Strömung errichtet werden, handelt es sich bei Parallelwerken um Bauwerke, die in Strömungsrichtung realisiert werden (Bild 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: 0 auto; text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 1a Flussregelungsbauwerke.png|x500px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 1b Flussregelungsbauwerke.jpg |x500px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; | Bild 1: Totholzbuhne an der Mittelelbe (WSA Magdeburg) &#039;&#039;(links)&#039;&#039;, [[Parallelwerk]] Reitwein an der Oder &#039;&#039;(rechts)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Maßnahmentypen verfolgen das gleiche Ziel: Einengung des Querschnitts bei niedrigen bis mittleren Wasserständen zur Erhöhung der schifffahrtlich nutzbaren [[Wassertiefe]]. Die prinzipielle Wirkung der Querschnittseinengung ist wie folgt: Eine Erhöhung der [[Wassertiefe]] als Reaktion auf eine Querschnittseinengung führt zu einer Erhöhung der Strömungsbelastung der Flusssohle. In der Folge kommt es, sofern die Sohle aus z. B. Kies oder Sand besteht, zu einer begrenzten Sohleintiefung, was wiederum zu einer Reduktion der Strömungsbelastung der Flusssohle führt (Bild 2). Es stellt sich ein neues Gleichgewicht zwischen unveränderter Wasserspiegellage und etwas tiefer gelegener Sohle bei einer somit insgesamt größeren [[Wassertiefe]] ein. Je nach lokalen Gegebenheiten, wenn die Flusssohle aus Fels besteht, kann der beschriebene Ablauf sogar schon bei Teilschritt b enden, also einer reinen Anhebung der Wasserspiegellage ohne anschließende Sohleintiefung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: 0 auto; text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2a Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2b Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2c Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2d Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; | Bild 2: Prinzipielle Funktionsweise von [[Buhnen]], a) Ausgangszustand mit Tiefenengpass für die [[Schifffahrt]], b) Bau von [[Buhnen]] mit Einengung des Querschnitts bei geringen Wasserständen (Dar-stellung stark überhöht), Folge: Anstieg des Wasserspiegels, c) Erhöhte [[Schubspannung]] auf die Sohle, In der Folge begrenzte [[Erosion]] mit fallendem [[Wasserspiegel]], d) Neuer dynamischer Gleichgewichtszustand mit Wassertiefengewinn&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser prinzipielle Zusammenhang ist standortbezogen aufgrund der vorhandenen Variabilität der Abflüsse, der Sohlbeschaffenheit, der Korngrößen, der Sedimentzufuhr und der Flussgeometrie komplex. Um die erwünschten schifffahrtlich nutzbaren Wassertiefen zu erzielen, eine langfristige [[Tiefenerosion]] zu vermeiden und die ökologische Vielfalt zu erhöhen, sind daher vertiefte Untersuchungen erforderlich, für die die BAW verschiedene Methoden im Feld, im Labor und am Computer einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im modernen Flussbau werden Elemente des Flussbaus, wie [[Buhnen]], Parallelwerke und auch der Uferschutz multifunktional an den Bedürfnissen von [[Schifffahrt]], Hochwasserschutz und ökologischen Entwicklungspotenzialen ausgerichtet. So bieten Buhnenkerben Verbindungen zwischen Flachwasserbereichen in Buhnenfeldern und können gleichzeitig Strömungs- und Sedimentdynamik bieten und dadurch Strukturvielfalt und variable Lebensräume schaffen. Hinterströmte Parallelwerke trennen die [[Fahrrinne]] von seitlichen Gewässerbereichen, schaffen zusätzlichen Raum für den [[Abfluss]] bei [[Hochwasser]] und bieten Wellenschlagschutz sowie ökologische Entwicklungsmöglichkeiten. In geschützten Bereichen können mitunter Ufersicherungen entfernt werden und dadurch z. B. Uferabbrüche gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 3 Flussregelungsbauwerke.jpg|center|800px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;Bild 3: Querschnitt durch einen multifunktional gestalteten Bereich einer [[Wasserstraße]] © BAW&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
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		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Wie_funktionieren_Flussregelungsbauwerke,_wie_Buhnen_und_Parallelwerke%3F&amp;diff=41525</id>
		<title>Wie funktionieren Flussregelungsbauwerke, wie Buhnen und Parallelwerke?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Wie_funktionieren_Flussregelungsbauwerke,_wie_Buhnen_und_Parallelwerke%3F&amp;diff=41525"/>
		<updated>2026-08-20T15:09:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die flussbauliche Regelung einer freifließenden [[Wasserstraße]] hat das Ziel, ausreichende und verlässlich vorhandene Wassertiefen und Strömungsbedingungen für die [[Schifffahrt]] zu gewährleisten, ohne dass dadurch Nachteile für die Hochwassergefahr oder langfristige [[Tiefenerosion]] begünstigt wird. Weiterhin soll mit Stromregelungsmaßnahmen ökologische Strukturen an Wasserstraßen geschaffen werden, um der ökologischen [[Degradierung]] entgegenzuwirken. Gängige Bautypen sind [[Buhnen]] und Parallelwerke. Während [[Buhnen]] vom [[Ufer]] aus quer zur Strömung errichtet werden, handelt es sich bei Parallelwerken um Bauwerke, die in Strömungsrichtung realisiert werden (Bild 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: 0 auto; text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 1a Flussregelungsbauwerke.png|x500px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 1b Flussregelungsbauwerke.jpg |x500px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; | Bild 1: Totholzbuhne an der Mittelelbe (WSA Magdeburg) &#039;&#039;(links)&#039;&#039;, [[Parallelwerk]] Reitwein an der Oder &#039;&#039;(rechts)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Maßnahmentypen verfolgen das gleiche Ziel: Einengung des Querschnitts bei niedrigen bis mittleren Wasserständen zur Erhöhung der schifffahrtlich nutzbaren [[Wassertiefe]]. Die prinzipielle Wirkung der Querschnittseinengung ist wie folgt: Eine Erhöhung der [[Wassertiefe]] als Reaktion auf eine Querschnittseinengung führt zu einer Erhöhung der Strömungsbelastung der Flusssohle. In der Folge kommt es, sofern die Sohle aus z. B. Kies oder Sand besteht, zu einer begrenzten Sohleintiefung, was wiederum zu einer Reduktion der Strömungsbelastung der Flusssohle führt (Bild 2). Es stellt sich ein neues Gleichgewicht zwischen unveränderter Wasserspiegellage und etwas tiefer gelegener Sohle bei einer somit insgesamt größeren [[Wassertiefe]] ein. Je nach lokalen Gegebenheiten, wenn die Flusssohle aus Fels besteht, kann der beschriebene Ablauf sogar schon bei Teilschritt b enden, also einer reinen Anhebung der Wasserspiegellage ohne anschließende Sohleintiefung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: 0 auto; text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2a Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2b Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2c Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2d Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; | Bild 2: Prinzipielle Funktionsweise von [[Buhnen]], a) Ausgangszustand mit Tiefenengpass für die [[Schifffahrt]], b) Bau von [[Buhnen]] mit Einengung des Querschnitts bei geringen Wasserständen (Dar-stellung stark überhöht), Folge: Anstieg des Wasserspiegels, c) Erhöhte [[Schubspannung]] auf die Sohle, In der Folge begrenzte [[Erosion]] mit fallendem [[Wasserspiegel]], d) Neuer dynamischer Gleichgewichtszustand mit Wassertiefengewinn&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser prinzipielle Zusammenhang ist standortbezogen aufgrund der vorhandenen Variabilität der Abflüsse, der Sohlbeschaffenheit, der Korngrößen, der Sedimentzufuhr und der Flussgeometrie komplex. Um die erwünschten schifffahrtlich nutzbaren Wassertiefen zu erzielen, eine langfristige [[Tiefenerosion]] zu vermeiden und die ökologische Vielfalt zu erhöhen, sind daher vertiefte Untersuchungen erforderlich, für die die BAW verschiedene Methoden im Feld, im Labor und am Computer einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im modernen Flussbau werden Elemente des Flussbaus, wie [[Buhnen]], Parallelwerke und auch der Uferschutz multifunktional an den Bedürfnissen von [[Schifffahrt]], Hochwasserschutz und ökologischen Entwicklungspotenzialen ausgerichtet. So bieten Buhnenkerben Verbindungen zwischen Flachwasserbereichen in Buhnenfeldern und können gleichzeitig Strömungs- und Sedimentdynamik bieten und dadurch Strukturvielfalt und variable Lebensräume schaffen. Hinterströmte Parallelwerke trennen die [[Fahrrinne]] von seitlichen Gewässerbe-reichen, schaffen zusätzlichen Raum für den [[Abfluss]] bei [[Hochwasser]] und bieten Wellenschlagschutz sowie ökologische Entwicklungsmöglichkeiten. In geschützten Bereichen können mitunter Ufersicherungen entfernt werden und dadurch z. B. Uferabbrüche gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 3 Flussregelungsbauwerke.jpg|center|800px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;Bild 3: Querschnitt durch einen multifunktional gestalteten Bereich einer [[Wasserstraße]] © BAW&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
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		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Wie_funktionieren_Flussregelungsbauwerke,_wie_Buhnen_und_Parallelwerke%3F&amp;diff=41524</id>
		<title>Wie funktionieren Flussregelungsbauwerke, wie Buhnen und Parallelwerke?</title>
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		<updated>2026-08-20T15:08:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die flussbauliche Regelung einer freifließenden [[Wasserstraße]] hat das Ziel, ausreichende und verlässlich vorhandene Wassertiefen und Strömungsbedingungen für die [[Schifffahrt]] zu gewährleisten, ohne dass dadurch Nachteile für die Hochwassergefahr oder langfristige [[Tiefenerosion]] begünstigt wird. Weiterhin soll mit Stromregelungsmaßnahmen ökologische Strukturen an Wasserstraßen geschaffen werden, um der ökologischen [[Degradierung]] entgegenzuwirken. Gängige Bautypen sind [[Buhnen]] und Parallelwerke. Während [[Buhnen]] vom [[Ufer]] aus quer zur Strömung errichtet werden, handelt es sich bei Parallelwerken um Bauwerke, die in Strömungsrichtung realisiert werden (Bild 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: 0 auto; text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 1a Flussregelungsbauwerke.png|x500px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 1b Flussregelungsbauwerke.jpg |x500px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; | Bild 1: Totholzbuhne an der Mittelelbe (WSA Magdeburg) &#039;&#039;(links)&#039;&#039;, [[Parallelwerk]] Reitwein an der Oder &#039;&#039;(rechts)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Maßnahmentypen verfolgen das gleiche Ziel: Einengung des Querschnitts bei niedrigen bis mittleren Wasserständen zur Erhöhung der schifffahrtlich nutzbaren [[Wassertiefe]]. Die prinzipielle Wirkung der Querschnittseinengung ist wie folgt: Eine Erhöhung der [[Wassertiefe]] als Reaktion auf eine Querschnittseinengung führt zu einer Erhöhung der Strömungsbelastung der Flusssohle. In der Folge kommt es, sofern die Sohle aus z. B. Kies oder Sand besteht, zu einer begrenzten Sohleintiefung, was wiederum zu einer Reduktion der Strömungsbelastung der Flusssohle führt (Bild 2). Es stellt sich ein neues Gleichgewicht zwischen unveränderter Wasserspiegellage und etwas tiefer gelegener Sohle bei einer somit insgesamt größeren [[Wassertiefe]] ein. Je nach lokalen Gegebenheiten, wenn die Flusssohle aus Fels besteht, kann der beschriebene Ablauf sogar schon bei Teilschritt b enden, also einer reinen Anhebung der Wasserspiegellage ohne anschließende Sohleintiefung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: 0 auto; text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2a Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2b Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2c Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2d Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; | Bild 2: Prinzipielle Funktionsweise von [[Buhnen]], a) Ausgangszustand mit Tiefenengpass für die [[Schifffahrt]], b) Bau von [[Buhnen]] mit Einengung des Querschnitts bei geringen Wasserständen (Dar-stellung stark überhöht), Folge: Anstieg des Wasserspiegels, c) Erhöhte [[Schubspannung]] auf die Sohle, In der Folge begrenzte [[Erosion]] mit fallendem [[Wasserspiegel]], d) Neuer dynamischer Gleichgewichtszustand mit Wassertiefengewinn&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser prinzipielle Zusammenhang ist standortbezogen aufgrund der vorhandenen Variabilität der Abflüsse, der Sohlbeschaffenheit, der Korngrößen, der Sedimentzufuhr und der Flussgeometrie komplex. Um die erwünschten schifffahrtlich nutzbaren Wassertiefen zu erzielen, eine langfristige [[Tiefenerosion]] zu vermeiden und die ökologische Vielfalt zu erhöhen, sind daher vertiefte Untersuchungen erforderlich, für die die BAW verschiedene Methoden im Feld, im Labor und am Computer einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im modernen Flussbau werden Elemente des Flussbaus, wie [[Buhnen]], Parallelwerke und auch der Uferschutz multifunktional an den Bedürfnissen von [[Schifffahrt]], Hochwasserschutz und ökologischen Entwicklungspotenzialen ausgerichtet. So bieten Buhnenkerben Verbindungen zwischen Flachwasserbereichen in Buhnenfeldern und können gleichzeitig Strömungs- und Sedimentdynamik bieten und dadurch Strukturvielfalt und variable Lebensräume schaffen. Hinterströmte Parallelwerke trennen die [[Fahrrinne]] von seitlichen Gewässerbe-reichen, schaffen zusätzlichen Raum für den [[Abfluss]] bei [[Hochwasser]] und bieten Wellenschlagschutz sowie ökologische Entwicklungsmöglichkeiten. In geschützten Bereichen können mitunter Ufersicherungen entfernt werden und dadurch z. B. Uferabbrüche gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 3 Flussregelungsbauwerke.jpg|center|800px|Bild 3: Querschnitt durch einen multifunktional gestalteten Bereich einer Wasserstraße © BAW]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Datei:Bild_3_Flussregelungsbauwerke.jpg&amp;diff=41523</id>
		<title>Datei:Bild 3 Flussregelungsbauwerke.jpg</title>
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		<updated>2026-08-20T15:03:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: Querschnitt durch einen multifunktional gestalteten Bereich einer Wasserstraße&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Querschnitt durch einen multifunktional gestalteten Bereich einer Wasserstraße&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=41521</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=41521"/>
		<updated>2026-08-20T14:56:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: /* BAWiki */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== BAWiki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wasserbauliche Methoden|Wasserbauliche Methoden und Themen]]:&lt;br /&gt;
*# [[Mathematische Verfahren]]&lt;br /&gt;
*# [[Naturmessungen]]&lt;br /&gt;
*# [[Schiffsführungssimulation]]&lt;br /&gt;
*# [[Wasserbauliches Versuchswesen]]&lt;br /&gt;
*# [[Automatisierte Abfluss- und Stauregelung]]&lt;br /&gt;
*# [[Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;br /&gt;
*# [[Tidedynamik der Ästuare]]&lt;br /&gt;
*# [[Bemessungssoftware]]&lt;br /&gt;
*# [[Wehranlagen]]&lt;br /&gt;
*# [[Buhnen - Regelungselemente an Bundeswasserstraßen]]&lt;br /&gt;
*# [[Flussbau – damals und heute]]&lt;br /&gt;
*# [[Wie funktionieren Flussregelungsbauwerke, wie Buhnen und Parallelwerke?]]&lt;br /&gt;
*# [[Flussregelung und Morphodynamik: Flüsse jenseits eines statischen Zustands]]&lt;br /&gt;
*# [[Gebt Flüssen mehr Raum: Flussbauliche und wasserwirtschaftliche Auswirkungen von Querschnittsaufweitungen]]&lt;br /&gt;
*# [[Schifffahrt auch bei extrem niedrigen Pegelständen? Wie Pegelstand und Wassertiefe zusammenhängen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bautechnische Methoden]]:&lt;br /&gt;
*# [[Alkalireaktivität von Gesteinskörnungen und Betonen (Baustoffe)]]&lt;br /&gt;
*# [[Analyse und Prüfung von Bau- und Beschichtungsstoffen (Stahlbau und Korrosionsschutz)]]&lt;br /&gt;
*# [[Dauerhaftigkeitsbemessung hinsichtlich Betonstahlkorrosion]]&lt;br /&gt;
*# [[Beurteilung des Frostwiderstands von Beton (Baustoffe)]]&lt;br /&gt;
*# [[Hydratationswärmeentwicklung von Beton (Baustoffe)]]&lt;br /&gt;
*# [[Korrosionsschutzprüfungen (Stahlbau und Korrosionsschutz)]]&lt;br /&gt;
*# [[Nichtlineare Tragwerksanalyse (NiTrA) (Massivbau)]]&lt;br /&gt;
*# [[Korrosionsschutz von Offshore-Bauwerken zur Nutzung der Windenergie]]&lt;br /&gt;
*# [[Nichtlineare, probabilistische Berechnungen]]&lt;br /&gt;
*# [[Scherfestigkeit von Beton und Mauerwerk]]&lt;br /&gt;
*# [[Tragfähigkeitsbewertung bestehender Stahlwasserbauverschlüsse (Stahlbau und Korrosionsschutz)]]&lt;br /&gt;
*# [[Beurteilung des baulichen Zustandes von Massivbauwerken (Baustoffe)]]&lt;br /&gt;
*# [[Zustandsprognose]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Geotechnische Methoden]]:&lt;br /&gt;
*# [[Geotechnische Laborversuche]]&lt;br /&gt;
*# [[Geotechnische Feldversuche]]&lt;br /&gt;
*# [[Geotechnische Messungen]]&lt;br /&gt;
*# [[Analytische Verfahren]]&lt;br /&gt;
*# [[Numerische Verfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Glossar|Glossar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* BAWiki: [[Strukturübersicht|Schnellzugriff]] auf alle Inhalte ([[Strukturübersicht]])&lt;br /&gt;
* BAWiki: Zugriff nach [[Spezial:Kategorien|Kategorien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Main Page]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Wehranlagen&amp;diff=41515</id>
		<title>Wehranlagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Wehranlagen&amp;diff=41515"/>
		<updated>2026-08-20T14:34:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein [[Wehr]] ist ein [[Absperrbauwerk]], das der Hebung des Oberflächen- und des Grundwasserstandes („Kulturwehr“) und meist auch der Regelung des Abflusses dient. Sind neben dem [[Wehr]] eine größere [[Stauhaltung]] und andere Bauwerke (z. B. Rückstaudämme, Deiche, Wasserkraftwerke, Schiffsschleusen) vorhanden, dann spricht man von einer [[Staustufe]] (DIN 19700, Teil 13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Wehren unterscheidet man im Prinzip zwischen festen, bewegliche oder kombinierten Wehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Feste Wehre]] sind in Bau und Unterhaltung preisgünstiger als bewegliche Wehre und benötigen im laufenden Betrieb keinerlei Bedienung. [[Bewegliche Wehre]] erlauben hingegen bis zu einem bestimmten [[Abfluss]] die Regelung des Oberwasserstandes auf einen vorgegebenen Sollwert ([[Stauziel]]) sowie die Steuerung des Abflusses z. B. zur Mindestwasserabgabe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Wie_funktionieren_Flussregelungsbauwerke,_wie_Buhnen_und_Parallelwerke%3F&amp;diff=41512</id>
		<title>Wie funktionieren Flussregelungsbauwerke, wie Buhnen und Parallelwerke?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Wie_funktionieren_Flussregelungsbauwerke,_wie_Buhnen_und_Parallelwerke%3F&amp;diff=41512"/>
		<updated>2026-08-20T14:22:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die flussbauliche Regelung einer freifließenden [[Wasserstraße]] hat das Ziel, ausreichende und verlässlich vorhandene Wassertiefen und Strömungsbedingungen für die [[Schifffahrt]] zu gewährleisten, ohne dass dadurch Nachteile für die Hochwassergefahr oder langfristige [[Tiefenerosion]] begünstigt wird. Weiterhin soll mit Stromregelungsmaßnahmen ökologische Strukturen an Wasserstraßen geschaffen werden, um der ökologischen [[Degradierung]] entgegenzuwirken. Gängige Bautypen sind [[Buhnen]] und Parallelwerke. Während [[Buhnen]] vom [[Ufer]] aus quer zur Strömung errichtet werden, handelt es sich bei Parallelwerken um Bauwerke, die in Strömungsrichtung realisiert werden (Bild 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: 0 auto; text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 1a Flussregelungsbauwerke.png|x500px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 1b Flussregelungsbauwerke.jpg |x500px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; | Bild 1: Totholzbuhne an der Mittelelbe (WSA Magdeburg) &#039;&#039;(links)&#039;&#039;, [[Parallelwerk]] Reitwein an der Oder &#039;&#039;(rechts)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Maßnahmentypen verfolgen das gleiche Ziel: Einengung des Querschnitts bei niedrigen bis mittleren Wasserständen zur Erhöhung der schifffahrtlich nutzbaren [[Wassertiefe]]. Die prinzipielle Wirkung der Querschnittseinengung ist wie folgt: Eine Erhöhung der [[Wassertiefe]] als Reaktion auf eine Querschnittseinengung führt zu einer Erhöhung der Strömungsbelastung der Flusssohle. In der Folge kommt es, sofern die Sohle aus z. B. Kies oder Sand besteht, zu einer begrenzten Sohleintiefung, was wiederum zu einer Reduktion der Strömungsbelastung der Flusssohle führt (Bild 2). Es stellt sich ein neues Gleichgewicht zwischen unveränderter Wasserspiegellage und etwas tiefer gelegener Sohle bei einer somit insgesamt größeren [[Wassertiefe]] ein. Je nach lokalen Gegebenheiten, wenn die Flusssohle aus Fels besteht, kann der beschriebene Ablauf sogar schon bei Teilschritt b enden, also einer reinen Anhebung der Wasserspiegellage ohne anschließende Sohleintiefung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: 0 auto; text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2a Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2b Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2c Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 2d Flussregelungsbauwerke.jpg|x200px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; | Bild 2: Prinzipielle Funktionsweise von [[Buhnen]], a) Ausgangszustand mit Tiefenengpass für die [[Schifffahrt]], b) Bau von [[Buhnen]] mit Einengung des Querschnitts bei geringen Wasserständen (Dar-stellung stark überhöht), Folge: Anstieg des Wasserspiegels, c) Erhöhte [[Schubspannung]] auf die Sohle, In der Folge begrenzte [[Erosion]] mit fallendem [[Wasserspiegel]], d) Neuer dynamischer Gleichgewichtszustand mit Wassertiefengewinn&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser prinzipielle Zusammenhang ist standortbezogen aufgrund der vorhandenen Variabilität der Abflüsse, der Sohlbeschaffenheit, der Korngrößen, der Sedimentzufuhr und der Flussgeometrie komplex. Um die erwünschten schifffahrtlich nutzbaren Wassertiefen zu erzielen, eine langfristige [[Tiefenerosion]] zu vermeiden und die ökologische Vielfalt zu erhöhen, sind daher vertiefte Untersuchungen erforderlich, für die die BAW verschiedene Methoden im Feld, im Labor und am Computer einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Im modernen Flussbau werden Elemente des Flussbaus, wie [[Buhnen]], Parallelwerke und auch der Uferschutz multifunktional an den Bedürfnissen von [[Schifffahrt]], Hochwasserschutz und ökologischen Entwicklungspotenzialen ausgerichtet. So bieten Buhnenkerben Verbindungen zwischen Flachwasserbereichen in Buhnenfeldern und können gleichzeitig Strömungs- und Sedimentdynamik bieten und dadurch Strukturvielfalt und variable Lebensräume schaffen. Hinterströmte Parallelwerke trennen die [[Fahrrinne]] von seitlichen Gewässerbe-reichen, schaffen zusätzlichen Raum für den [[Abfluss]] bei [[Hochwasser]] und bieten Wellen-schlagschutz sowie ökologische Entwicklungsmöglichkeiten. In geschützten Bereichen können mitunter Ufersicherungen entfernt werden und dadurch z. B. Uferabbrüche gefördert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Datei:Bild_2d_Flussregelungsbauwerke.jpg&amp;diff=41511</id>
		<title>Datei:Bild 2d Flussregelungsbauwerke.jpg</title>
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		<updated>2026-08-20T14:15:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
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		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Datei:Bild_2c_Flussregelungsbauwerke.jpg&amp;diff=41510</id>
		<title>Datei:Bild 2c Flussregelungsbauwerke.jpg</title>
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		<updated>2026-08-20T14:15:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
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		<title>Datei:Bild 2b Flussregelungsbauwerke.jpg</title>
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		<updated>2026-08-20T14:15:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
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		<title>Datei:Bild 2a Flussregelungsbauwerke.jpg</title>
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		<updated>2026-08-20T14:15:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Wie funktionieren Flussregelungsbauwerke, wie Buhnen und Parallelwerke?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Wie_funktionieren_Flussregelungsbauwerke,_wie_Buhnen_und_Parallelwerke%3F&amp;diff=41507"/>
		<updated>2026-08-20T14:13:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die flussbauliche Regelung einer freifließenden [[Wasserstraße]] hat das Ziel, ausreichende und verlässlich vorhandene Wassertiefen und Strömungsbedingungen für die [[Schifffahrt]] zu gewährleisten, ohne dass dadurch Nachteile für die Hochwassergefahr oder langfristige [[Tiefenerosion]] begünstigt wird. Weiterhin soll mit Stromregelungsmaßnahmen ökologische Strukturen an Wasserstraßen geschaffen werden, um der ökologischen [[Degradierung]] entgegenzuwirken. Gängige Bautypen sind [[Buhnen]] und Parallelwerke. Während [[Buhnen]] vom [[Ufer]] aus quer zur Strömung errichtet werden, handelt es sich bei Parallelwerken um Bauwerke, die in Strömungsrichtung realisiert werden (Bild 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin: 0 auto; text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 1a Flussregelungsbauwerke.png|x500px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bild 1b Flussregelungsbauwerke.jpg |x500px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; | Bild 1: Totholzbuhne an der Mittelelbe (WSA Magdeburg) &#039;&#039;(links)&#039;&#039;, [[Parallelwerk]] Reitwein an der Oder &#039;&#039;(rechts)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Maßnahmentypen verfolgen das gleiche Ziel: Einengung des Querschnitts bei niedrigen bis mittleren Wasserständen zur Erhöhung der schifffahrtlich nutzbaren [[Wassertiefe]]. Die prinzipielle Wirkung der Querschnittseinengung ist wie folgt: Eine Erhöhung der [[Wassertiefe]] als Reaktion auf eine Querschnittseinengung führt zu einer Erhöhung der Strömungsbelastung der Flusssohle. In der Folge kommt es, sofern die Sohle aus z. B. Kies oder Sand besteht, zu einer begrenzten Sohleintiefung, was wiederum zu einer Reduktion der Strömungsbelastung der Flusssohle führt. Es stellt sich ein neues Gleichgewicht zwischen unveränderter Wasserspiegellage und etwas tiefer gelegener Sohle bei einer somit insgesamt größeren [[Wassertiefe]] ein. Je nach lokalen Gegebenheiten, wenn die Flusssohle aus Fels besteht, kann der beschriebene Ablauf sogar schon bei Teilschritt b enden, also einer reinen Anhebung der Wasserspiegellage ohne anschließende Sohleintiefung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser prinzipielle Zusammenhang ist standortbezogen aufgrund der vorhandenen Variabilität der Abflüsse, der Sohlbeschaffenheit, der Korngrößen, der Sedimentzufuhr und der Flussgeometrie komplex. Um die erwünschten schifffahrtlich nutzbaren Wassertiefen zu erzielen, eine langfristige [[Tiefenerosion]] zu vermeiden und die ökologische Vielfalt zu erhöhen, sind daher vertiefte Untersuchungen erforderlich, für die die BAW verschiedene Methoden im Feld, im Labor und am Computer einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Im modernen Flussbau werden Elemente des Flussbaus, wie [[Buhnen]], Parallelwerke und auch der Uferschutz multifunktional an den Bedürfnissen von [[Schifffahrt]], Hochwasserschutz und ökologischen Entwicklungspotenzialen ausgerichtet. So bieten Buhnenkerben Verbindungen zwischen Flachwasserbereichen in Buhnenfeldern und können gleichzeitig Strömungs- und Sedimentdynamik bieten und dadurch Strukturvielfalt und variable Lebensräume schaffen. Hinterströmte Parallelwerke trennen die [[Fahrrinne]] von seitlichen Gewässerbe-reichen, schaffen zusätzlichen Raum für den [[Abfluss]] bei [[Hochwasser]] und bieten Wellen-schlagschutz sowie ökologische Entwicklungsmöglichkeiten. In geschützten Bereichen können mitunter Ufersicherungen entfernt werden und dadurch z. B. Uferabbrüche gefördert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Datei:Bild_1b_Flussregelungsbauwerke.jpg&amp;diff=41504</id>
		<title>Datei:Bild 1b Flussregelungsbauwerke.jpg</title>
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		<updated>2026-08-20T14:07:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: Parallelwerk Reitwein an der Oder&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Parallelwerk Reitwein an der Oder&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Datei:Bild_1a_Flussregelungsbauwerke.png&amp;diff=41502</id>
		<title>Datei:Bild 1a Flussregelungsbauwerke.png</title>
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		<updated>2026-08-20T14:06:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: Totholzbuhne an der Mittelelbe (WSA Magdeburg)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Totholzbuhne an der Mittelelbe (WSA Magdeburg)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Flussbau_%E2%80%93_damals_und_heute&amp;diff=41499</id>
		<title>Flussbau – damals und heute</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Flussbau_%E2%80%93_damals_und_heute&amp;diff=41499"/>
		<updated>2026-08-20T13:56:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Natürliche Flüsse zeichnet eine hohe zeitliche und räumliche Dynamik aus. Schwankende Wasserstände, wechselnde Sohlenlagen und sich verändernde Uferzonen sind keine Ausnahme, son-dern die Regel. Diese Dynamik des Flusslaufs brachte in der Vergangenheit und bringt auch heute noch für Nutzer und Flussanrainer Herausforderungen mit sich. Sich verändernde Uferlinien, Hochwassergefahr, keine stabilen Bedingungen für die [[Schifffahrt]], Siedlungsflächen und Landwirtschaft, Ausbreitung von Mücken in Altwassern (früher Malaria, heute Tigermücke), mitunter sogar die dauerhafte Festlegung von Staatsgrenzen hängen mit der Dynamik bzw. Stabilität von Flussläufen zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führte in Mitteleuropa bereits ab dem 18. Jahrhundert dazu, dass Flüsse in ihrem Lauf und in ihrer Breitenvariabilität angepasst wurden, z.B. durch den Bau von [[Buhnen]] oder Dämmen, mit den entsprechenden Folgen: Flussbegradigungen gehen mit einem erhöhten Fließ[[gefälle]] einher. Gepaart mit einem Defizit in der Sedimentzufuhr aus den Einzugsgebieten, die sich ebenfalls mit anthropogenen Einflüssen, wie dem Bau von Talsperren, begründen lässt, führt dies zu [[Tiefenerosion]]. Die Auswirkungen sind massiv, wie die Entkopplung der Auen von den Flussläufen, eine zunehmende ökologische Verarmung, mögliche Gefährdungen der Standsicherheit von Infrastruktur wie Brücken oder die Absenkung der Grundwasserspiegel zeigen. Auch für die schifffahrtliche Nutzung ist die langfristige Flusseintiefung unerwünscht, da sie die Wirkungen von [[Buhnen]] negativ verändern oder sogar die [[Schifffahrt]] behindernde Felsformationen freilegen kann.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild Flussbau – damals und heute.jpg |thumb|500px|Historische Karte des Oberrheins mit geplanter Laufverkürzung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Wasserstraßen in Deutschland wird der [[Tiefenerosion]] mittlerweile aktiv entgegengewirkt, indem an mehreren Stellen [[Geschiebe]] zugegeben wird. Mit den Geschiebezugaben werden Sedimentmengen und Sedimentführung beeinflusst. Da das Vermögen eines Flusses Sediment zu transportieren zeitlich und räumlich variiert, kommt es auch zu unerwünschten Anlandungen, die gebaggert werden müssen. Ziel des Sedimentmanagements ist ein dynamisches Gleichgewicht der Sohlenlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderner Flussbau unterscheidet sich von den Zielen, die den historischen Flussbau zugrunde lagen. Heute orientiert sich der Flussbau an der gesamten Themenbreite der ökonomischen (z.B. [[Schifffahrt]], Optimierung Sedimentmanagement), ökologischen (z.B. Reaktivierung Auen, Erhöhung von Strömungsvielfalt und Dynamik) und wasserwirtschaftlichen (Schwammlandschaft, Hochwasserschutz) Anforderungen, ggf. mit einer jeweiligen fluss- und streckenbezogener Schwerpunktsetzung auf schifffahrtliche, wasserwirtschaftliche oder ökologische Ziele.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Testseite_Niedrigwasser&amp;diff=41482</id>
		<title>Testseite Niedrigwasser</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Testseite_Niedrigwasser&amp;diff=41482"/>
		<updated>2026-08-19T14:28:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: Die Seite wurde neu angelegt: „dies ist die Testseite Niedrigwasser“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;dies ist die Testseite [[Niedrigwasser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Benutzer:Deutschl&amp;diff=41481</id>
		<title>Benutzer:Deutschl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Benutzer:Deutschl&amp;diff=41481"/>
		<updated>2026-08-19T14:27:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Testseite_OekD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Testseite_Sonderbauweisen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Testseite_Niedrigwasser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Benutzer:Deutschl&amp;diff=41480</id>
		<title>Benutzer:Deutschl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Benutzer:Deutschl&amp;diff=41480"/>
		<updated>2026-08-19T14:27:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Testseite_OekD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Testseite_Sonderbauweisen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Niedrigwasser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit&amp;diff=41297</id>
		<title>Ökologische Durchgängigkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit&amp;diff=41297"/>
		<updated>2026-07-23T09:55:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: Link BfG aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en: Ecological Connectivity]]&lt;br /&gt;
__NOAUTOLINKS__&lt;br /&gt;
Seit Inkrafttreten des novellierten Wasserhaushaltsgesetzes am 1. März 2010 obliegt dem Bund die Aufgabe, an den von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) errichteten und betriebenen Stauanlagen die ökologische Durchgängigkeit zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Eine erste Analyse hat gezeigt, dass die überwiegende Zahl der WSV-Staustufen nicht ausreichend durchgängig ist und demzufolge der Bau von Fischauf- und -abstiegsanlagen erforderlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischfotoweb.png|thumb|500px|Fische (Schneider, &#039;&#039;Alburnoides bipunctatus&#039;&#039;) in der Versuchsrinne. Ethohydraulische Versuche im Rahmen des Verbundprojekts „Ökologische Durchgängigkeit“ von BfG und BAW. Fotograf: V. Ridderbusch © BAW/BfG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Beratung der WSV bei der Planung von Maßnahmen zur Gewährleistung des Fischauf- und -abstiegs, bearbeitet die BAW gemeinsam mit der [https://www.bafg.de/DE/3_Beraet/4_Exp_oekologie/Oekologische_Durchgaengigkeit_U4/oekologische_durchgaengigkeit_node.html Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)], und häufig in Kooperation mit Universitäten [http://wiki.baw.de/de/images/0/07/FuE-Rahmenkonzept.pdf Forschungs- und Entwicklungsprojekte]. Diese haben das Ziel, offene, für die Planungspraxis relevante Fragestellungen zu beantworten. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten lassen sich in die folgenden drei Bereiche unterteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|cellpadding=5 cellspacing=0 border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - Standardisierung|Standardisierung]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Forschungsarbeiten, die sich mit konkreten Fragestellungen und Bemessungsvorgaben beschäftigen, dienen dem Ziel, einen auf die Verhältnisse an Bundeswasserstraßen abgestimmten Standard für Fischauf- und -abstiegsanlagen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte|FuE]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Neben diesen stark anlagenbezogenen Arbeiten gibt es eine Reihe an Forschungsprojekten, die sich grundlegenden Fragen widmen und erst in weiteren Entwicklungsschritten zu Bemessungsvorgaben führen werden.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil|FAA mit Forschungsanteil]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Ein weiterer wesentlicher Baustein der Forschung von BAW und BfG sind Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil (früher: Pilotanlagen), die an verschiedenen Bundeswasserstraßen errichtet werden. An diesen Anlagen sollen wichtige Fragen zum Verhalten von Fischen in deren natürlichen Umfeld untersucht werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Ökologische Durchgängigkeit - Publikationen|BAW-Publikationen zum Thema ökologische Durchgängigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://izw-campus.baw.de/goto.php?target=cat_2372&amp;amp;client_id=iliasclient E-Learning-Angebote der BAW zur ökologischen Durchgängigkeit (externer Link zum IZW-Campus)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Ökologische Durchgängigkeit WeSBe - Webanwendung Schlitzpassberechnung| WeSBe - Webanwendung Schlitzpassberechnung (Beschreibung und Link zur Webanwendung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie:Glossar|Glossar (enthält auch Fachbegriffe zur ökologischen Durchgängigkeit)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Internationale_Richtlinien_für_Fischaufstiegsanlagen|Internationale Richtlinien für Fischaufstiegsanlagen (Literaturstudie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://wiki.baw.de/de/index.php/Literaturstudie_Sonderbauweisen_von_Fischaufstiegsanlagen Literaturstudie Sonderbauweisen von Fischaufstiegsanlagen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu: [[Hauptseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Strukturübersicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Aalleiter&amp;diff=40764</id>
		<title>Aalleiter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Aalleiter&amp;diff=40764"/>
		<updated>2026-05-07T09:44:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Glossareintrag&lt;br /&gt;
|definition=Anlage, die Aalen das Passieren einer [[Staustufe]] in beiden Richtungen ermöglicht. &amp;lt;ref group=&amp;quot;Quelle&amp;quot;&amp;gt;DIN 4048-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|quellen=&amp;lt;references group=&amp;quot;Quelle&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|name_en=eel pass}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit_-_FuE-Projekte&amp;diff=36234</id>
		<title>Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit_-_FuE-Projekte&amp;diff=36234"/>
		<updated>2024-01-09T12:26:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: /* Forschungsprojekt &amp;quot;Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen&amp;quot; (abgeschlossen) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en: Ecological Connectivity - R&amp;amp;D Projects]]&lt;br /&gt;
__NOAUTOLINKS__&lt;br /&gt;
Das Referat W1 betreibt zur Beantwortung diverser baulicher und hydraulischer Fragestellungen im Aufgabengebiet der ökologischen Durchgängigkeit gemeinsam mit dem Referat U4 der [https://www.bafg.de/DE/Home/durchgaengigkeit.html Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)] Forschung und Entwicklung (FuE). Diese beinhaltet eigene Projekte, Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen und eine enge Vernetzung mit anderen nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen. In der Forschung kommen [http://www.baw.de/DE/wasserbau/methoden/methoden.html| gegenständliche und hydronumerische Bauwerks- und Systemmodelle] zum Einsatz und für ausgewählte Fragestellungen werden in Karlsruhe in einer großen Laborrinne [https://www.baw.de/DE/wasserbau/themen/umwelt/ethohydraulik/ethohydraulik.html Fischversuche] durchgeführt. Die Erkenntnisse aus FuE werden an mehreren, eigens errichteten [[Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil|Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil]] vertieft und erweitert werden. Die Forschungsergebnisse dienen der Bemessung und [[Ökologische Durchgängigkeit - Standardisierung|Standardisierung]] von Fischaufstiegsanlagen und werden für die Beratung der WSV-Bauvorhaben benötigt. Der Rahmen der Forschungsaktivitäten ist im [http://wiki.baw.de/de/images/0/07/FuE-Rahmenkonzept.pdf BfG/BAW-Forschungskonzept] zusammengestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;Sonderbauwerke&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Damit Fischaufstiegsanlagen für Fische gut auffindbar sind, ist es an den großen Bundeswasserstraßen häufig notwendig, den eigentlichen Betriebsdurchfluss der Fischaufstiegsanlage durch Dotation zu verstärken. Zu diesem Zweck muss zusätzliches Wasser in die Fischaufstiegsanlage eingeleitet werden. Die mitunter nicht unerheblichen Dotationsdurchflüsse erfordern spezielle Bauwerke, für die es keine Bemessungsempfehlungen gibt. Die BAW widmet sich dem Thema in zwei Teilprojekten. Das erste Teilprojekt befasst sich (in Zusammenarbeit mit dem [https://www.tu-braunschweig.de/lwi/wasserbau Leichtweiß-Institut für Wasserbau der TU Braunschweig]) mit der Andienung sowie [https://www.baw.de/content/files/forschung_entwicklung/documents/B3953.01.04.70006.pdf Strömungsberuhigung und -vergleichmäßigung] im Zulauf der Dotation. Im zweiten Teilprojekt werden Lösungen für die Gestaltung des Einstiegsbeckens, in welches die Dotation zugegeben wird, erarbeitet. Hier steht die Passierbarkeit des Bauwerks durch Fische im Vordergrund. Im Schwerpunkt werden unterschiedliche Bauwerksdetails in Maßstabsmodellen voruntersucht und dann in [https://www.baw.de/DE/wasserbau/themen/umwelt/ethohydraulik/ethohydraulik.html ethohydraulischen Versuchen] getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;Zeitabhängige Strömungsprozesse&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Allgemein werden zur Beurteilung der Hydraulik in Fischaufstiegsanlagen zeitliche Mittelwerte der Strömungsgeschwindigkeiten genutzt. Jedoch spielt im turbulenten hydraulischen Umfeld in und an Fischaufstiegsanlagen die zeitliche Schwankung der Geschwindigkeiten und derer Struktur eine große Rolle für die Wahrnehmung der Strömung durch Fische. Ziel des Projekts ist es, die in einem [[Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte#Passierbarkeit|Vorgängerprojekt]] anhand von PIV-Messungen in einem Schlitzpass entwickelten Verfahren für die Beschreibung der dynamischen Eigenschaften von Strömungsfeldern für weitere relevante Skalen zu übertragen. Für das Verständnis der Wirkung der Hydraulik auf das Fischverhalten und zur Überprüfung der entwickelten Methodik sind Fischversuche in der ethohydraulischen Rinne der BAW vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;ELAM-Auffindbarkeit&amp;quot;==&lt;br /&gt;
In diesem [https://www.baw.de/content/files/forschung_entwicklung/documents/B3953.01.04.70010.pdf Projekt] wird ein Modell für die Bewertung der Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen im Unterwasser von Wasserkraftanlagen auf Basis [[Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte#ELAM-DE|bisheriger Forschung]] entwickelt. Die primäre Methode ist individuenbasierte Modellierung auf Basis der Eulerian-Lagrangian-agent-method (ELAM). Zur Entwicklung werden Daten aus umfangreichen Fischbeobachtungen der BfG mittels akustischer Telemetrie in Freilanduntersuchung im Unterwasser der [[Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil|Fischaufstiegsanlage Eddersheim]] genutzt. Zur Simulation des Strömungsfelds im Unterwasser von Kraftwerken verwendet die BAW [https://www.baw.de/DE/wasserbau/methoden/numerische_simulationen/numerische_simulationen.html 3D-hydrodynamisch-numerische Modelle], die mit OpenFOAM® erstellt werden. Die Ergebnisse werden mittels der ELAM mit einem Verhaltensmodell verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;Fischabstieg über Wehre&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Für die Erreichung der Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie spielt neben dem Fischaufstieg auch der Fischabstieg eine zentrale Rolle. Während das Problem von Fischschutz und Fischabstieg an Wasserkraftanlagen seit einiger Zeit Gegenstand intensiver Diskussionen ist, gewinnt die Betrachtung des Fischabstiegs an Wehranlagen zunehmend an Bedeutung. Ziel des Projektes ist eine möglichst realitätsnahe Abbildung der [https://www.baw.de/content/files/forschung_entwicklung/documents/B3953.01.04.70009.pdf hydraulischen Prozesse eines Wehrüberfalls] im numerischen Modell. Auf dieser Basis soll dann die Bewegung von passiv mitgeführten Schwimmkörpern (als Fisch-Ersatzmodell) untersucht werden, um mögliche Schädigungsszenarien zu überprüfen und eine bessere Beurteilung der potenziell schädigenden Prozesse beim Fischabstieg über Wehranlagen zu ermöglichen. Die Durchführung des Projekts erfolgt gemeinsam mit dem Referat W3 der BAW und dem [https://www.ifh.kit.edu/index.php Institut für Hydromechanik (IfH)] des KIT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen&amp;quot; (abgeschlossen)==&lt;br /&gt;
In Kooperation mit dem [https://www.bgu.tum.de/wb/kontakte/dieter-thoma-labor/ Dieter-Thoma-Labor] und der [https://www.bgu.tum.de/wb/kontakte/versuchsanstalt-obernach/ Versuchsanstalt Obernach] der TU München wurde die Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen im Unterwasser von Wasserkraftanlagen untersucht. Darin war sowohl die Parametrisierung der Abströmung von Wasserkraftanlagen und deren Modellierung in gegenständlichen und numerischen Modellen relevant, als auch die Beurteilung und die Definition einer guten Leitströmung zur Gewährleistung der Auffindbarkeit. Die Ergebnisse wurden auch für die Aufstellung der [https://izw-campus.baw.de/goto.php?target=cat_998&amp;amp;client_id=iliasclient Empfehlung zur Bemessung der Leitströmung] und die Planung der [[Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil|Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil]] verwendet. Zudem wurde mit den Projektdaten an der TU München eine [https://mediatum.ub.tum.de/doc/1473802/document.pdf Dissertation] angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;span id=&amp;quot;Passierbarkeit&amp;quot;&amp;gt;Forschungsprojekt &amp;quot;Passierbarkeit von Fischaufstiegsanlagen in Schlitzpassbauweise&amp;quot; (abgeschlossen)&amp;lt;/span&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Die Hydraulik von Fischaufstiegsanlagen in Schlitzpassbauweise wurde in einer Kooperation mit dem [http://iwk.iwg.kit.edu/index.php Institut für Wasser und Gewässerentwicklung] des Karlsruher Instituts für Technologie untersucht. Ein wesentlicher Bestandteil der Kooperation war die Beschreibung der zeitlichen Schwankung der Strömungsfelder in der Fischaufstiegsanlage und deren Vorhersehbarkeit für Fische. Das Teilprojekt wurde mit einer [https://hdl.handle.net/20.500.11970/105137 Promotion] abgeschlossen. In einem anderen Teilprojekt wurde die Ausprägung der zeitlich gemittelten Strömungsfelder in unterschiedlichen [https://hdl.handle.net/20.500.11970/102425 Strömungsmustern] in den Becken der Fischaufstiegsanlage untersucht, welche eine Auswirkung auf die Energiebilanz der Becken und die Passierbarkeit für Fische haben. Zudem wurden in dem Projekt weitere Untersuchungen zum Energieumsatz in den Becken der Fischaufstiegsanlage z.B. bezüglich der Fließgeschwindigkeiten und Rauheiten angestellt und daraus Ansätze zur Durchflussbestimmung konkretisiert. Die Daten wurden auch zur Weiterentwicklung gegenständlicher und numerischer Modellverfahren genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;span id=&amp;quot;ELAM-DE&amp;quot;&amp;gt;Forschungsprojekt &amp;quot;ELAM-DE&amp;quot; (abgeschlossen)&amp;lt;/span&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Effizienz ist ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Funktion von Fischaufstiegsanlagen. Jedoch ist es kostspielig und langwierig, diese im Feld oder im Labor zu bestimmen. Ein numerisches Modell, das Fischverhalten auf räumlichen und zeitlichen Skalen von Dezimetern beziehungsweise Sekunden simuliert, kann Planungsentscheidungen unterstützen und das Verständnis der Auswirkungen verschiedener Bauweisen fördern. Die „Eulerian-Lagrangian-agent“-Methode (ELAM) wurde für die Entwicklung eines neuen, individuenbasierten Modells („ELAM-de“) herangezogen. Das Modell wurde mit 3D-Strömungsdaten gespeist, die mit OpenFOAM® auf Netzen aus beliebigen Polyedern berechnet wurden. Aus [https://www.baw.de/DE/wasserbau/themen/umwelt/ethohydraulik/ethohydraulik.html Bewegungsdaten von lebenden Bachforellen] wurden Verhaltensmuster abgeleitet, mit denen das individuenbasierte Modell erstellt, kalibriert und validiert wurde. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der [https://www.unibw.de/wasserwesen/hydromechanik-und-wasserbau Universität der Bundeswehr München] mit einer [https://hdl.handle.net/20.500.11970/105158 Promotion] abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://hdl.handle.net/20.500.11970/106572 Link zum Abschlussbericht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu: [[Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit_-_FuE-Projekte&amp;diff=36233</id>
		<title>Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit_-_FuE-Projekte&amp;diff=36233"/>
		<updated>2024-01-09T12:23:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: /* Forschungsprojekt &amp;quot;ELAM-Auffindbarkeit&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en: Ecological Connectivity - R&amp;amp;D Projects]]&lt;br /&gt;
__NOAUTOLINKS__&lt;br /&gt;
Das Referat W1 betreibt zur Beantwortung diverser baulicher und hydraulischer Fragestellungen im Aufgabengebiet der ökologischen Durchgängigkeit gemeinsam mit dem Referat U4 der [https://www.bafg.de/DE/Home/durchgaengigkeit.html Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)] Forschung und Entwicklung (FuE). Diese beinhaltet eigene Projekte, Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen und eine enge Vernetzung mit anderen nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen. In der Forschung kommen [http://www.baw.de/DE/wasserbau/methoden/methoden.html| gegenständliche und hydronumerische Bauwerks- und Systemmodelle] zum Einsatz und für ausgewählte Fragestellungen werden in Karlsruhe in einer großen Laborrinne [https://www.baw.de/DE/wasserbau/themen/umwelt/ethohydraulik/ethohydraulik.html Fischversuche] durchgeführt. Die Erkenntnisse aus FuE werden an mehreren, eigens errichteten [[Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil|Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil]] vertieft und erweitert werden. Die Forschungsergebnisse dienen der Bemessung und [[Ökologische Durchgängigkeit - Standardisierung|Standardisierung]] von Fischaufstiegsanlagen und werden für die Beratung der WSV-Bauvorhaben benötigt. Der Rahmen der Forschungsaktivitäten ist im [http://wiki.baw.de/de/images/0/07/FuE-Rahmenkonzept.pdf BfG/BAW-Forschungskonzept] zusammengestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;Sonderbauwerke&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Damit Fischaufstiegsanlagen für Fische gut auffindbar sind, ist es an den großen Bundeswasserstraßen häufig notwendig, den eigentlichen Betriebsdurchfluss der Fischaufstiegsanlage durch Dotation zu verstärken. Zu diesem Zweck muss zusätzliches Wasser in die Fischaufstiegsanlage eingeleitet werden. Die mitunter nicht unerheblichen Dotationsdurchflüsse erfordern spezielle Bauwerke, für die es keine Bemessungsempfehlungen gibt. Die BAW widmet sich dem Thema in zwei Teilprojekten. Das erste Teilprojekt befasst sich (in Zusammenarbeit mit dem [https://www.tu-braunschweig.de/lwi/wasserbau Leichtweiß-Institut für Wasserbau der TU Braunschweig]) mit der Andienung sowie [https://www.baw.de/content/files/forschung_entwicklung/documents/B3953.01.04.70006.pdf Strömungsberuhigung und -vergleichmäßigung] im Zulauf der Dotation. Im zweiten Teilprojekt werden Lösungen für die Gestaltung des Einstiegsbeckens, in welches die Dotation zugegeben wird, erarbeitet. Hier steht die Passierbarkeit des Bauwerks durch Fische im Vordergrund. Im Schwerpunkt werden unterschiedliche Bauwerksdetails in Maßstabsmodellen voruntersucht und dann in [https://www.baw.de/DE/wasserbau/themen/umwelt/ethohydraulik/ethohydraulik.html ethohydraulischen Versuchen] getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;Zeitabhängige Strömungsprozesse&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Allgemein werden zur Beurteilung der Hydraulik in Fischaufstiegsanlagen zeitliche Mittelwerte der Strömungsgeschwindigkeiten genutzt. Jedoch spielt im turbulenten hydraulischen Umfeld in und an Fischaufstiegsanlagen die zeitliche Schwankung der Geschwindigkeiten und derer Struktur eine große Rolle für die Wahrnehmung der Strömung durch Fische. Ziel des Projekts ist es, die in einem [[Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte#Passierbarkeit|Vorgängerprojekt]] anhand von PIV-Messungen in einem Schlitzpass entwickelten Verfahren für die Beschreibung der dynamischen Eigenschaften von Strömungsfeldern für weitere relevante Skalen zu übertragen. Für das Verständnis der Wirkung der Hydraulik auf das Fischverhalten und zur Überprüfung der entwickelten Methodik sind Fischversuche in der ethohydraulischen Rinne der BAW vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;ELAM-Auffindbarkeit&amp;quot;==&lt;br /&gt;
In diesem [https://www.baw.de/content/files/forschung_entwicklung/documents/B3953.01.04.70010.pdf Projekt] wird ein Modell für die Bewertung der Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen im Unterwasser von Wasserkraftanlagen auf Basis [[Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte#ELAM-DE|bisheriger Forschung]] entwickelt. Die primäre Methode ist individuenbasierte Modellierung auf Basis der Eulerian-Lagrangian-agent-method (ELAM). Zur Entwicklung werden Daten aus umfangreichen Fischbeobachtungen der BfG mittels akustischer Telemetrie in Freilanduntersuchung im Unterwasser der [[Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil|Fischaufstiegsanlage Eddersheim]] genutzt. Zur Simulation des Strömungsfelds im Unterwasser von Kraftwerken verwendet die BAW [https://www.baw.de/DE/wasserbau/methoden/numerische_simulationen/numerische_simulationen.html 3D-hydrodynamisch-numerische Modelle], die mit OpenFOAM® erstellt werden. Die Ergebnisse werden mittels der ELAM mit einem Verhaltensmodell verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;Fischabstieg über Wehre&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Für die Erreichung der Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie spielt neben dem Fischaufstieg auch der Fischabstieg eine zentrale Rolle. Während das Problem von Fischschutz und Fischabstieg an Wasserkraftanlagen seit einiger Zeit Gegenstand intensiver Diskussionen ist, gewinnt die Betrachtung des Fischabstiegs an Wehranlagen zunehmend an Bedeutung. Ziel des Projektes ist eine möglichst realitätsnahe Abbildung der [https://www.baw.de/content/files/forschung_entwicklung/documents/B3953.01.04.70009.pdf hydraulischen Prozesse eines Wehrüberfalls] im numerischen Modell. Auf dieser Basis soll dann die Bewegung von passiv mitgeführten Schwimmkörpern (als Fisch-Ersatzmodell) untersucht werden, um mögliche Schädigungsszenarien zu überprüfen und eine bessere Beurteilung der potenziell schädigenden Prozesse beim Fischabstieg über Wehranlagen zu ermöglichen. Die Durchführung des Projekts erfolgt gemeinsam mit dem Referat W3 der BAW und dem [https://www.ifh.kit.edu/index.php Institut für Hydromechanik (IfH)] des KIT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen&amp;quot; (abgeschlossen)==&lt;br /&gt;
In Kooperation mit dem [https://www.bgu.tum.de/wb/kontakte/dieter-thoma-labor/ Dieter-Thoma-Labor] und der [https://www.bgu.tum.de/wb/kontakte/versuchsanstalt-obernach/ Versuchsanstalt Obernach] der TU München wurde die Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen im Unterwasser von Wasserkraftanlagen untersucht. Darin war sowohl die Parametrisierung der Abströmung von Wasserkraftanlagen und deren Modellierung in gegenständlichen und numerischen Modellen relevant, als auch die Beurteilung und die Definition einer guten Leitströmung zur Gewährleistung der Auffindbarkeit. Die Ergebnisse wurden auch für die Bemessung der Leitströmung (Empfehlung in Vorbereitung) und die Planung der [[Ökologische Durchgängigkeit - Pilotanlagen|Pilotanlagen]] verwendet. Zudem wurde mit den Projektdaten an der TU München eine [https://mediatum.ub.tum.de/doc/1473802/document.pdf Dissertation] angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;span id=&amp;quot;Passierbarkeit&amp;quot;&amp;gt;Forschungsprojekt &amp;quot;Passierbarkeit von Fischaufstiegsanlagen in Schlitzpassbauweise&amp;quot; (abgeschlossen)&amp;lt;/span&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Die Hydraulik von Fischaufstiegsanlagen in Schlitzpassbauweise wurde in einer Kooperation mit dem [http://iwk.iwg.kit.edu/index.php Institut für Wasser und Gewässerentwicklung] des Karlsruher Instituts für Technologie untersucht. Ein wesentlicher Bestandteil der Kooperation war die Beschreibung der zeitlichen Schwankung der Strömungsfelder in der Fischaufstiegsanlage und deren Vorhersehbarkeit für Fische. Das Teilprojekt wurde mit einer [https://hdl.handle.net/20.500.11970/105137 Promotion] abgeschlossen. In einem anderen Teilprojekt wurde die Ausprägung der zeitlich gemittelten Strömungsfelder in unterschiedlichen [https://hdl.handle.net/20.500.11970/102425 Strömungsmustern] in den Becken der Fischaufstiegsanlage untersucht, welche eine Auswirkung auf die Energiebilanz der Becken und die Passierbarkeit für Fische haben. Zudem wurden in dem Projekt weitere Untersuchungen zum Energieumsatz in den Becken der Fischaufstiegsanlage z.B. bezüglich der Fließgeschwindigkeiten und Rauheiten angestellt und daraus Ansätze zur Durchflussbestimmung konkretisiert. Die Daten wurden auch zur Weiterentwicklung gegenständlicher und numerischer Modellverfahren genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;span id=&amp;quot;ELAM-DE&amp;quot;&amp;gt;Forschungsprojekt &amp;quot;ELAM-DE&amp;quot; (abgeschlossen)&amp;lt;/span&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Effizienz ist ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Funktion von Fischaufstiegsanlagen. Jedoch ist es kostspielig und langwierig, diese im Feld oder im Labor zu bestimmen. Ein numerisches Modell, das Fischverhalten auf räumlichen und zeitlichen Skalen von Dezimetern beziehungsweise Sekunden simuliert, kann Planungsentscheidungen unterstützen und das Verständnis der Auswirkungen verschiedener Bauweisen fördern. Die „Eulerian-Lagrangian-agent“-Methode (ELAM) wurde für die Entwicklung eines neuen, individuenbasierten Modells („ELAM-de“) herangezogen. Das Modell wurde mit 3D-Strömungsdaten gespeist, die mit OpenFOAM® auf Netzen aus beliebigen Polyedern berechnet wurden. Aus [https://www.baw.de/DE/wasserbau/themen/umwelt/ethohydraulik/ethohydraulik.html Bewegungsdaten von lebenden Bachforellen] wurden Verhaltensmuster abgeleitet, mit denen das individuenbasierte Modell erstellt, kalibriert und validiert wurde. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der [https://www.unibw.de/wasserwesen/hydromechanik-und-wasserbau Universität der Bundeswehr München] mit einer [https://hdl.handle.net/20.500.11970/105158 Promotion] abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://hdl.handle.net/20.500.11970/106572 Link zum Abschlussbericht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
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		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit_-_FuE-Projekte&amp;diff=36232</id>
		<title>Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte</title>
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		<updated>2024-01-09T12:22:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en: Ecological Connectivity - R&amp;amp;D Projects]]&lt;br /&gt;
__NOAUTOLINKS__&lt;br /&gt;
Das Referat W1 betreibt zur Beantwortung diverser baulicher und hydraulischer Fragestellungen im Aufgabengebiet der ökologischen Durchgängigkeit gemeinsam mit dem Referat U4 der [https://www.bafg.de/DE/Home/durchgaengigkeit.html Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)] Forschung und Entwicklung (FuE). Diese beinhaltet eigene Projekte, Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen und eine enge Vernetzung mit anderen nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen. In der Forschung kommen [http://www.baw.de/DE/wasserbau/methoden/methoden.html| gegenständliche und hydronumerische Bauwerks- und Systemmodelle] zum Einsatz und für ausgewählte Fragestellungen werden in Karlsruhe in einer großen Laborrinne [https://www.baw.de/DE/wasserbau/themen/umwelt/ethohydraulik/ethohydraulik.html Fischversuche] durchgeführt. Die Erkenntnisse aus FuE werden an mehreren, eigens errichteten [[Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil|Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil]] vertieft und erweitert werden. Die Forschungsergebnisse dienen der Bemessung und [[Ökologische Durchgängigkeit - Standardisierung|Standardisierung]] von Fischaufstiegsanlagen und werden für die Beratung der WSV-Bauvorhaben benötigt. Der Rahmen der Forschungsaktivitäten ist im [http://wiki.baw.de/de/images/0/07/FuE-Rahmenkonzept.pdf BfG/BAW-Forschungskonzept] zusammengestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;Sonderbauwerke&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Damit Fischaufstiegsanlagen für Fische gut auffindbar sind, ist es an den großen Bundeswasserstraßen häufig notwendig, den eigentlichen Betriebsdurchfluss der Fischaufstiegsanlage durch Dotation zu verstärken. Zu diesem Zweck muss zusätzliches Wasser in die Fischaufstiegsanlage eingeleitet werden. Die mitunter nicht unerheblichen Dotationsdurchflüsse erfordern spezielle Bauwerke, für die es keine Bemessungsempfehlungen gibt. Die BAW widmet sich dem Thema in zwei Teilprojekten. Das erste Teilprojekt befasst sich (in Zusammenarbeit mit dem [https://www.tu-braunschweig.de/lwi/wasserbau Leichtweiß-Institut für Wasserbau der TU Braunschweig]) mit der Andienung sowie [https://www.baw.de/content/files/forschung_entwicklung/documents/B3953.01.04.70006.pdf Strömungsberuhigung und -vergleichmäßigung] im Zulauf der Dotation. Im zweiten Teilprojekt werden Lösungen für die Gestaltung des Einstiegsbeckens, in welches die Dotation zugegeben wird, erarbeitet. Hier steht die Passierbarkeit des Bauwerks durch Fische im Vordergrund. Im Schwerpunkt werden unterschiedliche Bauwerksdetails in Maßstabsmodellen voruntersucht und dann in [https://www.baw.de/DE/wasserbau/themen/umwelt/ethohydraulik/ethohydraulik.html ethohydraulischen Versuchen] getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;Zeitabhängige Strömungsprozesse&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Allgemein werden zur Beurteilung der Hydraulik in Fischaufstiegsanlagen zeitliche Mittelwerte der Strömungsgeschwindigkeiten genutzt. Jedoch spielt im turbulenten hydraulischen Umfeld in und an Fischaufstiegsanlagen die zeitliche Schwankung der Geschwindigkeiten und derer Struktur eine große Rolle für die Wahrnehmung der Strömung durch Fische. Ziel des Projekts ist es, die in einem [[Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte#Passierbarkeit|Vorgängerprojekt]] anhand von PIV-Messungen in einem Schlitzpass entwickelten Verfahren für die Beschreibung der dynamischen Eigenschaften von Strömungsfeldern für weitere relevante Skalen zu übertragen. Für das Verständnis der Wirkung der Hydraulik auf das Fischverhalten und zur Überprüfung der entwickelten Methodik sind Fischversuche in der ethohydraulischen Rinne der BAW vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;ELAM-Auffindbarkeit&amp;quot;==&lt;br /&gt;
In diesem [https://www.baw.de/content/files/forschung_entwicklung/documents/B3953.01.04.70010.pdf Projekt] wird ein Modell für die Bewertung der Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen im Unterwasser von Wasserkraftanlagen auf Basis [[Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte#ELAM-DE|bisheriger Forschung]] entwickelt. Die primäre Methode ist individuenbasierte Modellierung auf Basis der Eulerian-Lagrangian-agent-method (ELAM). Zur Entwicklung werden Daten aus umfangreichen Fischbeobachtungen der BfG mittels akustischer Telemetrie in Freilanduntersuchung im Unterwasser der [[Ökologische Durchgängigkeit - Pilotanlagen|Pilotanlage Eddersheim]] genutzt. Zur Simulation des Strömungsfelds im Unterwasser von Kraftwerken verwendet die BAW [https://www.baw.de/DE/wasserbau/methoden/numerische_simulationen/numerische_simulationen.html 3D-hydrodynamisch-numerische Modelle], die mit OpenFOAM® erstellt werden. Die Ergebnisse werden mittels der ELAM mit einem Verhaltensmodell verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;Fischabstieg über Wehre&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Für die Erreichung der Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie spielt neben dem Fischaufstieg auch der Fischabstieg eine zentrale Rolle. Während das Problem von Fischschutz und Fischabstieg an Wasserkraftanlagen seit einiger Zeit Gegenstand intensiver Diskussionen ist, gewinnt die Betrachtung des Fischabstiegs an Wehranlagen zunehmend an Bedeutung. Ziel des Projektes ist eine möglichst realitätsnahe Abbildung der [https://www.baw.de/content/files/forschung_entwicklung/documents/B3953.01.04.70009.pdf hydraulischen Prozesse eines Wehrüberfalls] im numerischen Modell. Auf dieser Basis soll dann die Bewegung von passiv mitgeführten Schwimmkörpern (als Fisch-Ersatzmodell) untersucht werden, um mögliche Schädigungsszenarien zu überprüfen und eine bessere Beurteilung der potenziell schädigenden Prozesse beim Fischabstieg über Wehranlagen zu ermöglichen. Die Durchführung des Projekts erfolgt gemeinsam mit dem Referat W3 der BAW und dem [https://www.ifh.kit.edu/index.php Institut für Hydromechanik (IfH)] des KIT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsprojekt &amp;quot;Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen&amp;quot; (abgeschlossen)==&lt;br /&gt;
In Kooperation mit dem [https://www.bgu.tum.de/wb/kontakte/dieter-thoma-labor/ Dieter-Thoma-Labor] und der [https://www.bgu.tum.de/wb/kontakte/versuchsanstalt-obernach/ Versuchsanstalt Obernach] der TU München wurde die Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen im Unterwasser von Wasserkraftanlagen untersucht. Darin war sowohl die Parametrisierung der Abströmung von Wasserkraftanlagen und deren Modellierung in gegenständlichen und numerischen Modellen relevant, als auch die Beurteilung und die Definition einer guten Leitströmung zur Gewährleistung der Auffindbarkeit. Die Ergebnisse wurden auch für die Bemessung der Leitströmung (Empfehlung in Vorbereitung) und die Planung der [[Ökologische Durchgängigkeit - Pilotanlagen|Pilotanlagen]] verwendet. Zudem wurde mit den Projektdaten an der TU München eine [https://mediatum.ub.tum.de/doc/1473802/document.pdf Dissertation] angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;span id=&amp;quot;Passierbarkeit&amp;quot;&amp;gt;Forschungsprojekt &amp;quot;Passierbarkeit von Fischaufstiegsanlagen in Schlitzpassbauweise&amp;quot; (abgeschlossen)&amp;lt;/span&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Die Hydraulik von Fischaufstiegsanlagen in Schlitzpassbauweise wurde in einer Kooperation mit dem [http://iwk.iwg.kit.edu/index.php Institut für Wasser und Gewässerentwicklung] des Karlsruher Instituts für Technologie untersucht. Ein wesentlicher Bestandteil der Kooperation war die Beschreibung der zeitlichen Schwankung der Strömungsfelder in der Fischaufstiegsanlage und deren Vorhersehbarkeit für Fische. Das Teilprojekt wurde mit einer [https://hdl.handle.net/20.500.11970/105137 Promotion] abgeschlossen. In einem anderen Teilprojekt wurde die Ausprägung der zeitlich gemittelten Strömungsfelder in unterschiedlichen [https://hdl.handle.net/20.500.11970/102425 Strömungsmustern] in den Becken der Fischaufstiegsanlage untersucht, welche eine Auswirkung auf die Energiebilanz der Becken und die Passierbarkeit für Fische haben. Zudem wurden in dem Projekt weitere Untersuchungen zum Energieumsatz in den Becken der Fischaufstiegsanlage z.B. bezüglich der Fließgeschwindigkeiten und Rauheiten angestellt und daraus Ansätze zur Durchflussbestimmung konkretisiert. Die Daten wurden auch zur Weiterentwicklung gegenständlicher und numerischer Modellverfahren genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;span id=&amp;quot;ELAM-DE&amp;quot;&amp;gt;Forschungsprojekt &amp;quot;ELAM-DE&amp;quot; (abgeschlossen)&amp;lt;/span&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Effizienz ist ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Funktion von Fischaufstiegsanlagen. Jedoch ist es kostspielig und langwierig, diese im Feld oder im Labor zu bestimmen. Ein numerisches Modell, das Fischverhalten auf räumlichen und zeitlichen Skalen von Dezimetern beziehungsweise Sekunden simuliert, kann Planungsentscheidungen unterstützen und das Verständnis der Auswirkungen verschiedener Bauweisen fördern. Die „Eulerian-Lagrangian-agent“-Methode (ELAM) wurde für die Entwicklung eines neuen, individuenbasierten Modells („ELAM-de“) herangezogen. Das Modell wurde mit 3D-Strömungsdaten gespeist, die mit OpenFOAM® auf Netzen aus beliebigen Polyedern berechnet wurden. Aus [https://www.baw.de/DE/wasserbau/themen/umwelt/ethohydraulik/ethohydraulik.html Bewegungsdaten von lebenden Bachforellen] wurden Verhaltensmuster abgeleitet, mit denen das individuenbasierte Modell erstellt, kalibriert und validiert wurde. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der [https://www.unibw.de/wasserwesen/hydromechanik-und-wasserbau Universität der Bundeswehr München] mit einer [https://hdl.handle.net/20.500.11970/105158 Promotion] abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://hdl.handle.net/20.500.11970/106572 Link zum Abschlussbericht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit_-_Fischaufstiegsanlagen_mit_Forschungsanteil&amp;diff=36230</id>
		<title>Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit_-_Fischaufstiegsanlagen_mit_Forschungsanteil&amp;diff=36230"/>
		<updated>2023-12-20T14:27:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en: Ecological Connectivity - Pilot Sites]]&lt;br /&gt;
__NOAUTOLINKS__&lt;br /&gt;
Um Untersuchungen der Fischbewegung und der Strömungsbedingungen im [[Unterwasser]] von Wasserkraftanlagen durchführen zu können, sind Fischbeobachtungen und hydraulische Messungen in der Naturskala und im natürlichen Lebensumfeld der Fische erforderlich. Daher wurden von BfG und BAW sieben Neubauten von Fischaufstiegsanlagen (FAA) an Staustufen mit Wasserkraft ausgewählt, an denen relevante offene Fragen untersucht werden können, die sich aus der Beratung der WSV bzw. durch den teilweise fehlenden Stand der Technik ergeben. Der Fokus liegt auf Anlagen an großen Flüssen mit Wasserkraft, da dort der aktuelle Stand der Technik die größten Unsicherheiten aufweist. Die an diesen FAA mit Forschungsanteil (früher: Pilotanlagen) vorgesehenen Untersuchungsaspekte sind zusammen mit den Untersuchungsmethoden im gemeinsamen [http://wiki.baw.de/de/images/0/07/FuE-Rahmenkonzept.pdf FuE-Konzept] von [https://www.bafg.de/DE/Home/durchgaengigkeit.html BfG] und BAW zusammengestellt.&lt;br /&gt;
Die ausgewählten Standorte sind  &lt;br /&gt;
* Dörverden (Weser), &lt;br /&gt;
* Koblenz und Lehmen (Mosel), &lt;br /&gt;
* Eddersheim und Wallstadt (Main) sowie &lt;br /&gt;
* Kochendorf und Lauffen (Neckar) &lt;br /&gt;
Die FAA Koblenz wurde 2012 fertig gestellt, die FAA Lehmen ist in der Bauphase, die übrigen befinden sich in der Planung bzw. Planfeststellung. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:pilot.png|thumb|500px|Staustufe Eddersheim mit schematischem Verlauf der FAA (gelb), Einstiegen (rot) und Dotationswasser (blau)&lt;br /&gt;
Quelle Luftbild: © GeoBasis-DE/BKG 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So soll an den Standorten Eddersheim, Wallstadt, Kochendorf und Dörverden die Frage untersucht werden, welcher Dotationsabfluss in Konkurrenz zur Kraftwerksabströmung benötigt wird, um eine gute [[Leitströmung]] ins [[Unterwasser]] und damit eine optimale [[Auffindbarkeit]] zu erreichen. Weiterhin werden an allen FAA mit Forschungsanteil verschiedene Einstiegsanordnungen, d.h. unterschiedliche Einstiegsgeometrien sowie Sohlanschlüsse untersucht. &lt;br /&gt;
Weiterhin werden Einzelfragen zur Gestaltung von Schlitzpässen, z.B. zur Schlitzweite, zum Beckengefälle, zum Strömungsmuster und zur Anlagenlänge untersucht. Am Standort Eddersheim ist eine Doppelstranganlage geplant, in der unterschiedliche Beckendimensionen und Bauweisen in parallel verlaufenden Strängen miteinander verglichen werden können. Besonderes Augenmerk liegt auch auf der Dimensionierung von Sonderbauwerken, deren Konstruktion an allen FAA mit Forschungsanteil notwendig ist, um beispielsweise verschiedene Einstiege mit der [[Fischaufstiegsanlage]] zu verbinden oder Dotationswasser in die Becken der Anlage zuzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle Standorte werden für Vorstudien und zur Interpretation des Fischverhaltens dreidimensionale hydrodynamische Modelle aufgebaut, welche durch [[Naturmessungen]] kalibriert werden. Zudem werden in Versuchen im gegenständlichen [[Modell]] Detailfragen zu Bauweisen und Sonderbauwerken hydraulisch untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.baw.de/DE/wasserbau/themen/umwelt/ethohydraulik/ethohydraulik.html Ethohydraulische Versuche] (Versuche mit lebenden Fischen) unter definierten Randbedingungen, wie reellen Einstiegsanordnungen, dienen der Vorbereitung der Untersuchungen an den FAA mit Forschungsanteil und dem besseren Verständnis der Fischbewegung in Abhängigkeit der [[Hydraulik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Unterwasser&amp;diff=36229</id>
		<title>Unterwasser</title>
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		<updated>2023-12-20T14:26:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Glossareintrag&lt;br /&gt;
|name_en=tailrace &lt;br /&gt;
|definition=Gewässerstrecke unmittelbar unterhalb einer Fallstufe. &lt;br /&gt;
|synonyme=&lt;br /&gt;
|abkuerzungen=&lt;br /&gt;
|quellen=DIN 4054&lt;br /&gt;
|links=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit_-_Aufgabenstellung&amp;diff=36228</id>
		<title>Ökologische Durchgängigkeit - Aufgabenstellung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit_-_Aufgabenstellung&amp;diff=36228"/>
		<updated>2023-12-20T14:15:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en: Ecological Connectivity - Statement of Tasks]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FAA-Nassau-oben.jpg|thumb|Fischaufstiegsanlage in Nassau (Lahn) - oberer Teil, Ausführung als Raugerinne-Becken-Pass]]&lt;br /&gt;
Mit der Neufassung des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (WHG) vom 1. März 2010 hat sich der Bund dazu verpflichtet, die ökologische Durchgängigkeit an den Stauanlagen der Bundeswasserstraßen zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Für diese Aufgabe ist die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) zuständig. Maßgeblich für die Umsetzung sind die Ziele der EU-[[Wasserrahmenrichtlinie]] (WRRL), die einen guten ökologischen Zustand von Fließgewässern fordert. Dieses Ziel beinhaltet u. a., dass die Anzahl der in den Flüssen wandernden Fische und deren Artenreichtum einem natürlichen Zustand entsprechen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit ist an vielen Bundeswasserstraßen die ökologische Durchgängigkeit nicht gegeben. Zum einen wurde für die Sicherstellung von ausreichend tiefen Fahrrinnen für die Güterschifffahrt Flüsse begradigt und teilweise aufgestaut, häufig wird zudem an den Stauanlagen Strom aus Wasserkraft gewonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit, Stauanlagen für Fische und andere Wassertiere passierbar zu gestalten, ist der Bau funktionsfähiger Fischauf- und Fischabstiegsanlagen. Die BAW berät gemeinsam mit der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) die WSV bei diesbezüglichen Planungen, um die Einhaltung und Anwendung der biologischen und baulichen Erfordernisse nach dem neuesten Stand der Technik zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der BAW wird diese Aufgabe vom Referat W1 ([[Wasserstraße]] und [[Umwelt]]) wahrgenommen. Sie beinhaltet u. a. die Erarbeitung von Stellungnahmen zu diversen Planungsvorhaben von Fischaufstiegs- und Fischabstiegsanlagen und zur anschließend erforderlichen Funktionskontrolle. Die einzelnen Arbeitsschritte erfolgen jeweils in Abstimmung und Kooperation mit der BfG. Nach derzeitigem Wissensstand sind in der Regel für Fischaufstieg und Fischabstieg jeweils unterschiedliche Anlagen erforderlich, da sich das Fischverhalten im Auf- bzw. im Abstiegsfall deutlich unterscheidet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BAW und BfG haben zur Unterstützung der Planungen die Arbeitshilfe „Fischaufstiegsanlagen  an Bundeswasserstraßen“ [http://vzb.baw.de/publikationen/merkblaetter/0/Arbeitshilfe_Fischaufstiegsanlagen_version2_20150626.pdf Arbeitshilfe] entwickelt, die schwerpunktmäßig die Fragestellungen und Arbeitsschritte bei Planungen von Fischaufstiegsanlagen behandelt und Hinweise zur Berücksichtigung des Fischabstiegs gibt. Neben der Darstellung des Arbeitsprozesses werden in der [http://vzb.baw.de/publikationen/merkblaetter/0/Arbeitshilfe_Fischaufstiegsanlagen_version2_20150626.pdf Arbeitshilfe] ökologische sowie technisch-hydraulische Aspekte und Notwendigkeiten bei Planung und Bau einer [[Fischaufstiegsanlage]] dargestellt und diskutiert. Die Aktualität der Arbeitshilfe wird durch sukzessive Überarbeitung im Zuge von neuen Entwicklungen und Forschungsergebnissen gewährleistet. Daneben wurde ein [http://vzb.baw.de/publikationen/briefe/0/BAWBrief_02_2016.pdf BAW-Brief] veröffentlicht, der Sonderbauweisen von Fischaufstiegsanlagen wie Fischaufzüge und Fischschleusen zum Thema hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Referat W1 betreibt zur Beantwortung diverser baulicher und hydraulischer Fragestellungen im Aufgabengebiet der ökologischen Durchgängigkeit eigene [[Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte|Forschungs- und Entwicklungsprojekte]], die diverse bauliche und hydraulische Fragestellungen an Fischaufstiegsanlagen behandeln. Diese Projekte beinhalten u.a. gegenständliche und numerische Modelle zu relevanten Fragestellungen an Bundeswasserstraßen, sowie derzeit auch ethohydraulische Untersuchungen (Untersuchungen mit lebenden Fischen). Zusätzlich werden Forschungsaufträge an die Fachwelt vergeben. Weitere Erkenntnisse sollen an mehreren [[Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil|Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil]] an verschiedenen Bundeswasserstraßen gewonnen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://vzb.baw.de/publikationen/merkblaetter/0/Arbeitshilfe_Fischaufstiegsanlagen_version2_20150626.pdf Arbeitshilfe]&lt;br /&gt;
* [http://vzb.baw.de/publikationen/briefe/0/BAWBrief_02_2016.pdf BAW-Brief &amp;quot;Anforderungen an die Planung von Fischaufzügen und Fischschleusen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*	[[Internationale Richtlinien für Fischaufstiegsanlagen]] &lt;br /&gt;
*	[[Literaturstudie_Sonderbauweisen_von_Fischaufstiegsanlagen|Literaturstudie Sonderbauweisen von Fischaufstiegsanlagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
[[Strukturübersicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit&amp;diff=36227</id>
		<title>Ökologische Durchgängigkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit&amp;diff=36227"/>
		<updated>2023-12-20T14:13:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en: Ecological Connectivity]]&lt;br /&gt;
__NOAUTOLINKS__&lt;br /&gt;
Seit Inkrafttreten des novellierten Wasserhaushaltsgesetzes am 1. März 2010 obliegt dem Bund die Aufgabe, an den von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) errichteten und betriebenen Stauanlagen die ökologische Durchgängigkeit zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Eine erste Analyse hat gezeigt, dass die überwiegende Zahl der WSV-Staustufen nicht ausreichend durchgängig ist und demzufolge der Bau von Fischauf- und -abstiegsanlagen erforderlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischfotoweb.png|thumb|500px|Fische (Schneider, &#039;&#039;Alburnoides bipunctatus&#039;&#039;) in der Versuchsrinne. Ethohydraulische Versuche im Rahmen des Verbundprojekts „Ökologische Durchgängigkeit“ von BfG und BAW. Fotograf: V. Ridderbusch © BAW/BfG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Beratung der WSV bei der Planung von Maßnahmen zur Gewährleistung des Fischauf- und -abstiegs, bearbeitet die BAW gemeinsam mit der [https://www.bafg.de/DE/Home/durchgaengigkeit.html Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)], und häufig in Kooperation mit Universitäten [http://wiki.baw.de/de/images/0/07/FuE-Rahmenkonzept.pdf Forschungs- und Entwicklungsprojekte]. Diese haben das Ziel, offene, für die Planungspraxis relevante Fragestellungen zu beantworten. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten lassen sich in die folgenden drei Bereiche unterteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|cellpadding=5 cellspacing=0 border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - Standardisierung|Standardisierung]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Forschungsarbeiten, die sich mit konkreten Fragestellungen und Bemessungsvorgaben beschäftigen, dienen dem Ziel, einen auf die Verhältnisse an Bundeswasserstraßen abgestimmten Standard für Fischauf- und -abstiegsanlagen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte|FuE]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Neben diesen stark anlagenbezogenen Arbeiten gibt es eine Reihe an Forschungsprojekten, die sich grundlegenden Fragen widmen und erst in weiteren Entwicklungsschritten zu Bemessungsvorgaben führen werden.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil|FAA mit Forschungsanteil]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Ein weiterer wesentlicher Baustein der Forschung von BAW und BfG sind Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil (früher: Pilotanlagen), die an verschiedenen Bundeswasserstraßen errichtet werden. An diesen Anlagen sollen wichtige Fragen zum Verhalten von Fischen in deren natürlichen Umfeld untersucht werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Ökologische Durchgängigkeit - Publikationen|BAW-Publikationen zum Thema ökologische Durchgängigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://izw-campus.baw.de/goto.php?target=cat_2372&amp;amp;client_id=iliasclient E-Learning-Angebote der BAW zur ökologischen Durchgängigkeit (externer Link zum IZW-Campus)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Ökologische Durchgängigkeit WeSBe - Webanwendung Schlitzpassberechnung| WeSBe - Webanwendung Schlitzpassberechnung (Beschreibung und Link zur Webanwendung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie:Glossar|Glossar (enthält auch Fachbegriffe zur ökologischen Durchgängigkeit)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Internationale_Richtlinien_für_Fischaufstiegsanlagen|Internationale Richtlinien für Fischaufstiegsanlagen (Literaturstudie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://wiki.baw.de/de/index.php/Literaturstudie_Sonderbauweisen_von_Fischaufstiegsanlagen Literaturstudie Sonderbauweisen von Fischaufstiegsanlagen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Strukturübersicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit&amp;diff=36226</id>
		<title>Ökologische Durchgängigkeit</title>
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		<updated>2023-12-20T14:12:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en: Ecological Connectivity]]&lt;br /&gt;
__NOAUTOLINKS__&lt;br /&gt;
Seit Inkrafttreten des novellierten Wasserhaushaltsgesetzes am 1. März 2010 obliegt dem Bund die Aufgabe, an den von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) errichteten und betriebenen Stauanlagen die ökologische Durchgängigkeit zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Eine erste Analyse hat gezeigt, dass die überwiegende Zahl der WSV-Staustufen nicht ausreichend durchgängig ist und demzufolge der Bau von Fischauf- und -abstiegsanlagen erforderlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischfotoweb.png|thumb|500px|Fische (Schneider, &#039;&#039;Alburnoides bipunctatus&#039;&#039;) in der Versuchsrinne. Ethohydraulische Versuche im Rahmen des Verbundprojekts „Ökologische Durchgängigkeit“ von BfG und BAW. Fotograf: V. Ridderbusch © BAW/BfG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Beratung der WSV bei der Planung von Maßnahmen zur Gewährleistung des Fischauf- und -abstiegs, bearbeitet die BAW gemeinsam mit der [https://www.bafg.de/DE/Home/durchgaengigkeit.html Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)], und häufig in Kooperation mit Universitäten [http://wiki.baw.de/de/images/0/07/FuE-Rahmenkonzept.pdf Forschungs- und Entwicklungsprojekte]. Diese haben das Ziel, offene, für die Planungspraxis relevante Fragestellungen zu beantworten. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten lassen sich in die folgenden drei Bereiche unterteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|cellpadding=5 cellspacing=0 border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - Standardisierung|Standardisierung]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Forschungsarbeiten, die sich mit konkreten Fragestellungen und Bemessungsvorgaben beschäftigen, dienen dem Ziel, einen auf die Verhältnisse an Bundeswasserstraßen abgestimmten Standard für Fischauf- und -abstiegsanlagen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte|FuE]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Neben diesen stark anlagenbezogenen Arbeiten gibt es eine Reihe an Forschungsprojekten, die sich grundlegenden Fragen widmen und erst in weiteren Entwicklungsschritten zu Bemessungsvorgaben führen werden.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil|FAA mit Forschungsanteil]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Ein weiterer wesentlicher Baustein der Forschung von BAW und BfG sind Pilotanlagen, die an verschiedenen Bundeswasserstraßen errichtet werden. An diesen Anlagen sollen wichtige Fragen zum Verhalten von Fischen in deren natürlichen Umfeld untersucht werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Ökologische Durchgängigkeit - Publikationen|BAW-Publikationen zum Thema ökologische Durchgängigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://izw-campus.baw.de/goto.php?target=cat_2372&amp;amp;client_id=iliasclient E-Learning-Angebote der BAW zur ökologischen Durchgängigkeit (externer Link zum IZW-Campus)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Ökologische Durchgängigkeit WeSBe - Webanwendung Schlitzpassberechnung| WeSBe - Webanwendung Schlitzpassberechnung (Beschreibung und Link zur Webanwendung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie:Glossar|Glossar (enthält auch Fachbegriffe zur ökologischen Durchgängigkeit)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Internationale_Richtlinien_für_Fischaufstiegsanlagen|Internationale Richtlinien für Fischaufstiegsanlagen (Literaturstudie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://wiki.baw.de/de/index.php/Literaturstudie_Sonderbauweisen_von_Fischaufstiegsanlagen Literaturstudie Sonderbauweisen von Fischaufstiegsanlagen]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Struktur%C3%BCbersicht&amp;diff=36225</id>
		<title>Strukturübersicht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Struktur%C3%BCbersicht&amp;diff=36225"/>
		<updated>2023-12-20T14:09:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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* [[Hauptseite]]&lt;br /&gt;
** [[Bautechnische Methoden]]&lt;br /&gt;
** [[Geotechnische Methoden]]&lt;br /&gt;
** [[Wasserbauliche Methoden]]&lt;br /&gt;
*** [[Mathematische Verfahren]]&lt;br /&gt;
**** [[Simulationsverfahren]]&lt;br /&gt;
***** [[Modellverfahren für den Küstenbereich und Ästuare]]&lt;br /&gt;
***** [[Modellverfahren für den Binnenbereich]]&lt;br /&gt;
****** [[Hydrodynamische Modellverfahren]]&lt;br /&gt;
****** [[Morphodynamische Modellverfahren - Feststofftransportmodelle]]&lt;br /&gt;
****** [[Wasserbauwerksmodelle]]&lt;br /&gt;
****** [[Fahrdynamische Modellverfahren]]&lt;br /&gt;
******* [[Programm &amp;quot;TRASSE&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
******* [[Programm &amp;quot;PeTra&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
**** [[Pre- und Postprocessing]]&lt;br /&gt;
***** [[Erzeugung und Bearbeitung von Gitternetzen]] &lt;br /&gt;
***** [[Erzeugung von Randwerten]]&lt;br /&gt;
****** [[Erzeugung von Randwerten#Literatur zu methodischen Ansätzen|Literatur zu methodischen Ansätzen]]&lt;br /&gt;
****** [[Erzeugung von Randwerten#Graphische Darstellungen komplexer Arbeitsvorgänge| Erzeugen von Randwertzeitreihen aus Mess- und Simulationsergebnissen (Grafik)]]   &lt;br /&gt;
***** [[Umwandeln von Berechnungsergebnissen]] &lt;br /&gt;
***** [[Analyse der Berechnungsergebnisse]]&lt;br /&gt;
***** [[Differenzen der Berechnungsergebnisse]]&lt;br /&gt;
***** [[Immersive Visualisierung]] &lt;br /&gt;
***** [[Tools für wasserbauliches Ingenieurwesen]]&lt;br /&gt;
***** [[Datenmanagement und Informationssysteme]]&lt;br /&gt;
**** [[BAW-Software-Dokumentation]]&lt;br /&gt;
***** [[Programmkennblätter]]&lt;br /&gt;
***** [[Dateikennblätter]]&lt;br /&gt;
***** [[Standard-Software-Anwendungen (Add-ons)]]&lt;br /&gt;
****** [[ArcGIS-Anwendungen]]&lt;br /&gt;
****** [[EXCEL-Anwendungen]]&lt;br /&gt;
****** [[Mathematica]]&lt;br /&gt;
****** [[MATLAB]]&lt;br /&gt;
****** [[OpenMI]]&lt;br /&gt;
****** [[NetCDF]]&lt;br /&gt;
****** [[NetCDF Operators]]&lt;br /&gt;
****** [[Climate Data Operators]]&lt;br /&gt;
**** [[Validierungsstudien]]&lt;br /&gt;
***** [[Validierungsstudien Jade-Weser]]&lt;br /&gt;
**** [[Modellsysteme]]&lt;br /&gt;
*** [[Wasserbauliches Versuchswesen]]&lt;br /&gt;
**** [[Schiffserzeugte Belastungen]]&lt;br /&gt;
***** [[Definition der Kenngrößen]]&lt;br /&gt;
***** [[Funktionelle Abhängigkeiten]]&lt;br /&gt;
***** [[Analytische und empirische Ansätze]] &lt;br /&gt;
***** [[Hydrodynamisch-numerische Methoden]]&lt;br /&gt;
**** [[Schiffsdynamik]]&lt;br /&gt;
***** [[Einfluss von Schiffslänge und Kielfreiheit auf Squat und Trimm sehr großer Containerschiffe]]&lt;br /&gt;
***** [[Dynamisches Fahrverhalten sehr großer Containerschiffe bei Fahrt über Transportkörperstrecken]]&lt;br /&gt;
*** [[Naturmessungen]]&lt;br /&gt;
**** [[Küste und Ästuare]]&lt;br /&gt;
***** [[Messprogramm Nördlicher Peenestrom 2005]]&lt;br /&gt;
***** [[Ankerzugversuche 2013]]&lt;br /&gt;
***** [[Pre- und Postprozessierung]]&lt;br /&gt;
****** [[Postprocessing von GNSS-Rohdaten]]&lt;br /&gt;
***** [[Standardsoftware und Anwendungen (Add-ons)]]&lt;br /&gt;
****** [[MATLAB-ViSea]]&lt;br /&gt;
****** [[ADCP-NetCDF]]&lt;br /&gt;
***** [[Software Naturmessungen]]&lt;br /&gt;
*** [[Schiffsführungssimulation]]&lt;br /&gt;
**** [[Qualitätssicherung für Schiffsführungssimulation in der WSV]] &lt;br /&gt;
**** [[Strömungsdaten für Schiffsführungssimulation in der WSV]]&lt;br /&gt;
*** [[Tidedynamik der Ästuare]]&lt;br /&gt;
*** [[Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;br /&gt;
**** [[Ökologische Durchgängigkeit - Aufgabenstellung]] &lt;br /&gt;
**** [[Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil]] &lt;br /&gt;
**** [[Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte]]&lt;br /&gt;
**** [[Internationale Richtlinien für Fischaufstiegsanlagen]]&lt;br /&gt;
***** [[Überblick über internationale Richtlinien für Fischaufstiegsanlagen]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Australien]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Deutschland]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen China]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Finnland]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Frankreich]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Großbritannien]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Irland]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Italien]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Kanada]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Neuseeland]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Niederlande]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Norwegen]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Österreich]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Russische Föderation]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Schottland]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Schweiz]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Tschechische Republik]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Türkei]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen USA ]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen ESHA]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen IHA]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Vereinte Nationen]]]&lt;br /&gt;
****** [[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen WCD]]&lt;br /&gt;
***** [[Richtlinienauswertung nach ausgewählten Themen]]&lt;br /&gt;
***** [[Empfehlungen zu Schlitzpässen]]&lt;br /&gt;
***** [[Grenz- oder Bemessungswerte für Schlitzpässe]]&lt;br /&gt;
**** [[Literaturstudie Sonderbauweisen von Fischaufstiegsanlagen]]&lt;br /&gt;
***** [[Baustein 1: Literatur]]&lt;br /&gt;
***** [[Baustein 2: Fischlifte]]&lt;br /&gt;
***** [[Baustein 3: Fischschleusen]]&lt;br /&gt;
***** [[Präsentation_Literaturstudie]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
* [[Template:Programmkennblatt]]&lt;br /&gt;
* [[Template:Dateikennblatt]]&lt;br /&gt;
* [[Template:Dokumentsteckbrief]]&lt;br /&gt;
* [[Template:Glossareintrag]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
* [[ToDo:ProgHome]]&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit_-_Fischaufstiegsanlagen_mit_Forschungsanteil&amp;diff=36224</id>
		<title>Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil</title>
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		<updated>2023-12-20T14:07:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: Die Seite wurde neu angelegt: „en: Ecological Connectivity - Pilot Sites __NOAUTOLINKS__ Um Untersuchungen der Fischbewegung und der Strömungsbedingungen im Unterwasser von Wasserkraftanlagen durchführen zu können, sind Fischbeobachtungen und hydraulische Messungen in der Naturskala und im natürlichen Lebensumfeld der Fische erforderlich. Daher wurden von BfG und BAW sieben Neubauten von Fischaufstiegsanlagen (FAA) an Staustufen mit Wasserkraft ausgewählt, an denen relevan…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en: Ecological Connectivity - Pilot Sites]]&lt;br /&gt;
__NOAUTOLINKS__&lt;br /&gt;
Um Untersuchungen der Fischbewegung und der Strömungsbedingungen im [[Unterwasser]] von Wasserkraftanlagen durchführen zu können, sind Fischbeobachtungen und hydraulische Messungen in der Naturskala und im natürlichen Lebensumfeld der Fische erforderlich. Daher wurden von BfG und BAW sieben Neubauten von Fischaufstiegsanlagen (FAA) an Staustufen mit Wasserkraft ausgewählt, an denen relevante offene Fragen untersucht werden können, die sich aus der Beratung der WSV bzw. durch den teilweise fehlenden Stand der Technik ergeben. Der Fokus liegt auf Anlagen an großen Flüssen mit Wasserkraft, da dort der aktuelle Stand der Technik die größten Unsicherheiten aufweist. Die an diesen FAA mit Forschungsanteil (früher: Pilotanlagen) vorgesehenen Untersuchungsaspekte sind zusammen mit den Untersuchungsmethoden im gemeinsamen [http://wiki.baw.de/de/images/0/07/FuE-Rahmenkonzept.pdf FuE-Konzept] von [https://www.bafg.de/DE/Home/durchgaengigkeit.html BfG] und BAW zusammengestellt.&lt;br /&gt;
Die ausgewählten Standorte sind &lt;br /&gt;
* Dörverden (Weser), &lt;br /&gt;
* Koblenz und Lehmen (Mosel), &lt;br /&gt;
* Eddersheim und Wallstadt (Main) sowie &lt;br /&gt;
* Kochendorf und Lauffen (Neckar) &lt;br /&gt;
Die FAA Koblenz wurde 2012 fertig gestellt, die FAA Lehmen ist in der Bauphase, die übrigen befinden sich in der Planung bzw. Planfeststellung. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:pilot.png|thumb|500px|Staustufe Eddersheim mit schematischem Verlauf der FAA (gelb), Einstiegen (rot) und Dotationswasser (blau)&lt;br /&gt;
Quelle Luftbild: © GeoBasis-DE/BKG 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So soll an den Standorten Eddersheim, Wallstadt, Kochendorf und Dörverden die Frage untersucht werden, welcher Dotationsabfluss in Konkurrenz zur Kraftwerksabströmung benötigt wird, um eine gute [[Leitströmung]] ins [[Unterwasser]] und damit eine optimale [[Auffindbarkeit]] zu erreichen. Weiterhin werden an allen FAA mit Forschungsanteil verschiedene Einstiegsanordnungen, d.h. unterschiedliche Einstiegsgeometrien sowie Sohlanschlüsse untersucht. &lt;br /&gt;
Weiterhin werden Einzelfragen zur Gestaltung von Schlitzpässen, z.B. zur Schlitzweite, zum Beckengefälle, zum Strömungsmuster und zur Anlagenlänge untersucht. Am Standort Eddersheim ist eine Doppelstranganlage geplant, in der unterschiedliche Beckendimensionen und Bauweisen in parallel verlaufenden Strängen miteinander verglichen werden können. Besonderes Augenmerk liegt auch auf der Dimensionierung von Sonderbauwerken, deren Konstruktion an allen FAA mit Forschungsanteil notwendig ist, um beispielsweise verschiedene Einstiege mit der [[Fischaufstiegsanlage]] zu verbinden oder Dotationswasser in die Becken der Anlage zuzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle Standorte werden für Vorstudien und zur Interpretation des Fischverhaltens dreidimensionale hydrodynamische Modelle aufgebaut, welche durch [[Naturmessungen]] kalibriert werden. Zudem werden in Versuchen im gegenständlichen [[Modell]] Detailfragen zu Bauweisen und Sonderbauwerken hydraulisch untersucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.baw.de/DE/wasserbau/themen/umwelt/ethohydraulik/ethohydraulik.html Ethohydraulische Versuche] (Versuche mit lebenden Fischen) unter definierten Randbedingungen, wie reellen Einstiegsanordnungen, dienen der Vorbereitung der Untersuchungen an den FAA mit Forschungsanteil und dem besseren Verständnis der Fischbewegung in Abhängigkeit der [[Hydraulik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu: [[Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
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		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Benutzer:Deutschl&amp;diff=36223</id>
		<title>Benutzer:Deutschl</title>
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		<updated>2023-12-20T14:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Testseite_OekD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Testseite_Sonderbauweisen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ökologische Durchgängigkeit - Fischaufstiegsanlagen mit Forschungsanteil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit&amp;diff=36188</id>
		<title>Ökologische Durchgängigkeit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en: Ecological Connectivity]]&lt;br /&gt;
__NOAUTOLINKS__&lt;br /&gt;
Seit Inkrafttreten des novellierten Wasserhaushaltsgesetzes am 1. März 2010 obliegt dem Bund die Aufgabe, an den von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) errichteten und betriebenen Stauanlagen die ökologische Durchgängigkeit zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Eine erste Analyse hat gezeigt, dass die überwiegende Zahl der WSV-Staustufen nicht ausreichend durchgängig ist und demzufolge der Bau von Fischauf- und -abstiegsanlagen erforderlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischfotoweb.png|thumb|500px|Fische (Schneider, &#039;&#039;Alburnoides bipunctatus&#039;&#039;) in der Versuchsrinne. Ethohydraulische Versuche im Rahmen des Verbundprojekts „Ökologische Durchgängigkeit“ von BfG und BAW. Fotograf: V. Ridderbusch © BAW/BfG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Beratung der WSV bei der Planung von Maßnahmen zur Gewährleistung des Fischauf- und -abstiegs, bearbeitet die BAW gemeinsam mit der [https://www.bafg.de/DE/Home/durchgaengigkeit.html Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)], und häufig in Kooperation mit Universitäten [http://wiki.baw.de/de/images/0/07/FuE-Rahmenkonzept.pdf Forschungs- und Entwicklungsprojekte]. Diese haben das Ziel, offene, für die Planungspraxis relevante Fragestellungen zu beantworten. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten lassen sich in die folgenden drei Bereiche unterteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|cellpadding=5 cellspacing=0 border=1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - Standardisierung|Standardisierung]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Forschungsarbeiten, die sich mit konkreten Fragestellungen und Bemessungsvorgaben beschäftigen, dienen dem Ziel, einen auf die Verhältnisse an Bundeswasserstraßen abgestimmten Standard für Fischauf- und -abstiegsanlagen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte|FuE]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Neben diesen stark anlagenbezogenen Arbeiten gibt es eine Reihe an Forschungsprojekten, die sich grundlegenden Fragen widmen und erst in weiteren Entwicklungsschritten zu Bemessungsvorgaben führen werden.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - Pilotanlagen|Pilotanlagen]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Ein weiterer wesentlicher Baustein der Forschung von BAW und BfG sind Pilotanlagen, die an verschiedenen Bundeswasserstraßen errichtet werden. An diesen Anlagen sollen wichtige Fragen zum Verhalten von Fischen in deren natürlichen Umfeld untersucht werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Ökologische Durchgängigkeit - Publikationen|BAW-Publikationen zum Thema ökologische Durchgängigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://izw-campus.baw.de/goto.php?target=cat_2372&amp;amp;client_id=iliasclient E-Learning-Angebote der BAW zur ökologischen Durchgängigkeit (externer Link zum IZW-Campus)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie:Glossar|Glossar (enthält auch Fachbegriffe zur ökologischen Durchgängigkeit)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Internationale_Richtlinien_für_Fischaufstiegsanlagen|Internationale Richtlinien für Fischaufstiegsanlagen (Literaturstudie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://wiki.baw.de/de/index.php/Literaturstudie_Sonderbauweisen_von_Fischaufstiegsanlagen Literaturstudie Sonderbauweisen von Fischaufstiegsanlagen]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Strukturübersicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=%C3%96kologische_Durchg%C3%A4ngigkeit&amp;diff=36184</id>
		<title>Ökologische Durchgängigkeit</title>
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		<updated>2023-10-17T08:05:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en: Ecological Connectivity]]&lt;br /&gt;
__NOAUTOLINKS__&lt;br /&gt;
Seit Inkrafttreten des novellierten Wasserhaushaltsgesetzes am 1. März 2010 obliegt dem Bund die Aufgabe, an den von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) errichteten und betriebenen Stauanlagen die ökologische Durchgängigkeit zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Eine erste Analyse hat gezeigt, dass die überwiegende Zahl der WSV-Staustufen nicht ausreichend durchgängig ist und demzufolge der Bau von Fischauf- und -abstiegsanlagen erforderlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischfotoweb.png|thumb|500px|Fische (Schneider, &#039;&#039;Alburnoides bipunctatus&#039;&#039;) in der Versuchsrinne. Ethohydraulische Versuche im Rahmen des Verbundprojekts „Ökologische Durchgängigkeit“ von BfG und BAW. Fotograf: V. Ridderbusch © BAW/BfG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Beratung der WSV bei der Planung von Maßnahmen zur Gewährleistung des Fischauf- und -abstiegs, bearbeitet die BAW gemeinsam mit der [https://www.bafg.de/DE/Home/durchgaengigkeit.html Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)], und häufig in Kooperation mit Universitäten [http://wiki.baw.de/de/images/0/07/FuE-Rahmenkonzept.pdf Forschungs- und Entwicklungsprojekte]. Diese haben das Ziel, offene, für die Planungspraxis relevante Fragestellungen zu beantworten. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten lassen sich in die folgenden drei Bereiche unterteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|cellpadding=5 cellspacing=0 border=1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - Standardisierung|Standardisierung]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Forschungsarbeiten, die sich mit konkreten Fragestellungen und Bemessungsvorgaben beschäftigen, dienen dem Ziel, einen auf die Verhältnisse an Bundeswasserstraßen abgestimmten Standard für Fischauf- und -abstiegsanlagen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte|FuE]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Neben diesen stark anlagenbezogenen Arbeiten gibt es eine Reihe an Forschungsprojekten, die sich grundlegenden Fragen widmen und erst in weiteren Entwicklungsschritten zu Bemessungsvorgaben führen werden.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - Pilotanlagen|Pilotanlagen]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Ein weiterer wesentlicher Baustein der Forschung von BAW und BfG sind Pilotanlagen, die an verschiedenen Bundeswasserstraßen errichtet werden. An diesen Anlagen sollen wichtige Fragen zum Verhalten von Fischen in deren natürlichen Umfeld untersucht werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Ökologische Durchgängigkeit - Publikationen|BAW-Publikationen zum Thema ökologische Durchgängigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://izw-campus.baw.de/ilias.php?ref_id=2372&amp;amp;cmd=frameset&amp;amp;cmdClass=ilrepositorygui&amp;amp;cmdNode=wz&amp;amp;baseClass=ilRepositoryGUI E-Learning-Angebote der BAW zur ökologischen Durchgängigkeit (externer Link zum IZW-Campus)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie:Glossar|Glossar (enthält auch Fachbegriffe zur ökologischen Durchgängigkeit)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Internationale_Richtlinien_für_Fischaufstiegsanlagen|Internationale Richtlinien für Fischaufstiegsanlagen (Literaturstudie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://wiki.baw.de/de/index.php/Literaturstudie_Sonderbauweisen_von_Fischaufstiegsanlagen Literaturstudie Sonderbauweisen von Fischaufstiegsanlagen]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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Seit Inkrafttreten des novellierten Wasserhaushaltsgesetzes am 1. März 2010 obliegt dem Bund die Aufgabe, an den von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) errichteten und betriebenen Stauanlagen die ökologische Durchgängigkeit zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Eine erste Analyse hat gezeigt, dass die überwiegende Zahl der WSV-Staustufen nicht ausreichend durchgängig ist und demzufolge der Bau von Fischauf- und -abstiegsanlagen erforderlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischfotoweb.png|thumb|500px|Fische (Schneider, &#039;&#039;Alburnoides bipunctatus&#039;&#039;) in der Versuchsrinne. Ethohydraulische Versuche im Rahmen des Verbundprojekts „Ökologische Durchgängigkeit“ von BfG und BAW. Fotograf: V. Ridderbusch © BAW/BfG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Beratung der WSV bei der Planung von Maßnahmen zur Gewährleistung des Fischauf- und -abstiegs, bearbeitet die BAW gemeinsam mit der [https://www.bafg.de/DE/Home/durchgaengigkeit.html Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)], und häufig in Kooperation mit Universitäten [http://wiki.baw.de/de/images/0/07/FuE-Rahmenkonzept.pdf Forschungs- und Entwicklungsprojekte]. Diese haben das Ziel, offene, für die Planungspraxis relevante Fragestellungen zu beantworten. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten lassen sich in die folgenden drei Bereiche unterteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|cellpadding=5 cellspacing=0 border=1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - Standardisierung|Standardisierung]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Forschungsarbeiten, die sich mit konkreten Fragestellungen und Bemessungsvorgaben beschäftigen, dienen dem Ziel, einen auf die Verhältnisse an Bundeswasserstraßen abgestimmten Standard für Fischauf- und -abstiegsanlagen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - FuE-Projekte|FuE]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Neben diesen stark anlagenbezogenen Arbeiten gibt es eine Reihe an Forschungsprojekten, die sich grundlegenden Fragen widmen und erst in weiteren Entwicklungsschritten zu Bemessungsvorgaben führen werden.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Ökologische Durchgängigkeit - Pilotanlagen|Pilotanlagen]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Ein weiterer wesentlicher Baustein der Forschung von BAW und BfG sind Pilotanlagen, die an verschiedenen Bundeswasserstraßen errichtet werden. An diesen Anlagen sollen wichtige Fragen zum Verhalten von Fischen in deren natürlichen Umfeld untersucht werden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Ökologische Durchgängigkeit - Publikationen|BAW-Publikationen zum Thema ökologische Durchgängigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Glossar|Glossar (enthält auch Fachbegriffe zur ökologischen Durchgängigkeit)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Internationale_Richtlinien_für_Fischaufstiegsanlagen|Internationale Richtlinien für Fischaufstiegsanlagen (Literaturstudie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://wiki.baw.de/de/index.php/Literaturstudie_Sonderbauweisen_von_Fischaufstiegsanlagen Literaturstudie Sonderbauweisen von Fischaufstiegsanlagen]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Internationale_Richtlinien_f%C3%BCr_Fischaufstiegsanlagen&amp;diff=36164</id>
		<title>Internationale Richtlinien für Fischaufstiegsanlagen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOAUTOLINKS__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erhaltung und Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit an staugeregelten Fließgewässern zählt zu den wichtigsten Umweltzielen der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Die Durchgängigkeit ist bei den meisten Flusssystemen durch Querbauwerke unterbrochen, die für wandernde Fische und andere aquatische Lebewesen unüberwindbare Hindernisse darstellen. Die stromaufwärts gerichtete Durchgängigkeit soll mit Hilfe von Fischaufstiegsanlagen (wieder-)hergestellt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während für kleine und mittlere Fließgewässer ein gewisser Stand der Technik (Merkblatt DWA-M509, Gelbdruck 2010) auf Basis langjähriger Erfahrungen besteht, bedürfen spezielle Fragestellungen zum Fischaufstieg an Bundeswasserstraßen mit großen Breiten und oft stark schwankenden Unterwasserständen noch der Klärung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grundlage für die Beratung der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung und für wissenschaftliche Untersuchungen hat die BAW eine Zusammenfassung des internationalen Stands der Technik aus Vorschriften und Bemessungsrichtlinien weltweit in Form einer Literaturstudie beauftragt. Die Ergebnisse dieser Literaturstudie werden im Folgenden - gegliedert in drei Bausteine - präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Die Literaturstudie wurde im Jahr 2012 erarbeitet und stellt den damaligen Stand dar. Seither veröffentliche Richtlinien sind nicht berücksichtigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Überblick über internationale Richtlinien für Fischaufstiegsanlagen]]&lt;br /&gt;
Der erste Teil der Literaturstudie fasst die Inhalte der Richtlinien im Vergleich zum DWA-Gelbdruck (2010) zusammen und hebt wesentliche Unterschiede zum DWA-Gelbdruck hervor. Inhaltliche Schwerpunkte sind z. B. ländertypische Besonderheiten bzgl. Bautypen, Größenordnung und Charakter der betrachteten Gewässer, Detaillierungsgrad, Ausrichtung auf Fischarten und Lebensstadien, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Richtlinienauswertung nach ausgewählten Themen]]&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil der Literaturstudie wurden Inhalte der ausgewerteten internationalen Richtlinien zu grundlegenden Themen aus der Beratungspraxis in Stichworten zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Empfehlungen zu Schlitzpässen]]&lt;br /&gt;
Der dritte Teil der Literaturstudie stellt tabellarisch Anforderungen beim Bau von FAA mit Fokus auf breite Fließgewässer zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Grenz- oder Bemessungswerte für Schlitzpässe]]&lt;br /&gt;
Eine Tabelle stellt ausgewählte geometrische und hydraulische Grenz- und Bemessungswerte aus verschiedenen internationalen Richtlinien gegenüber.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
[[Strukturübersicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ökologische Durchgängigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Grenz-_oder_Bemessungswerte_f%C3%BCr_Schlitzp%C3%A4sse&amp;diff=36163</id>
		<title>Grenz- oder Bemessungswerte für Schlitzpässe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Grenz-_oder_Bemessungswerte_f%C3%BCr_Schlitzp%C3%A4sse&amp;diff=36163"/>
		<updated>2023-06-19T11:45:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Die Literaturstudie wurde im Jahr 2012 erarbeitet und stellt den damaligen Stand dar. Seither veröffentliche Richtlinien sind nicht berücksichtigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorangehende Teil der Literaturstudie klärt, welche Themen in welchen Richtlinien bzgl. der Schlitzpassgestaltung behandelt werden, und weist auf Besonderheiten v. a. im vgl. zum Merkblatt DWA-M509 (Gelbdruck 2010) hin. Die folgende Tabelle stellt ausgewählte geometrische und hydraulische Grenz- und Bemessungswerte aus verschiedenen Internationalen Richtlinien gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Internationale_Bemessungswerte_fuer_Schlitzpaesse.pdf Download PDF Tabelle]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu: [[Internationale Richtlinien für Fischaufstiegsanlagen]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Strukturübersicht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Empfehlungen_zu_Schlitzp%C3%A4ssen&amp;diff=36162</id>
		<title>Empfehlungen zu Schlitzpässen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Empfehlungen_zu_Schlitzp%C3%A4ssen&amp;diff=36162"/>
		<updated>2023-06-19T11:45:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOAUTOLINKS__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Die Literaturstudie wurde im Jahr 2012 erarbeitet und stellt den damaligen Stand dar. Seither veröffentliche Richtlinien sind nicht berücksichtigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Teil der Literaturstudie stellt tabellarisch Anforderungen beim Bau von FAA mit Fokus auf breite Fliessgewässer mit Schwerpunkt auf folgenden Themen zusammen:&lt;br /&gt;
* Auffindbarkeit [http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Fischaufstiegsanlagen_Auffindbarkeit_3.pdf Download PDF]&lt;br /&gt;
* Einstiegsgestaltung [http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Fischaufstiegsanlagen_Einstiegsgestaltung.pdf Download PDF]&lt;br /&gt;
* Geometrische Gestaltung [http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Fischaufstiegsanlagen_Geometrische_Gestaltung.pdf Download PDF]&lt;br /&gt;
* Hydraulische Gestaltung [http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Fischaufstiegsanlagen_Hydraulische_Gestaltung.pdf Download PDF]&lt;br /&gt;
* Ausstieg [http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Fischaufstiegsanlagen_Ausstieg.pdf Download PDF]&lt;br /&gt;
* Wesentliche Abweichungen internationaler Standards von DWA M 509 [http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Fischaufstiegsanlagen_Wesentliche_Abweichungen.pdf Download PDF]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu: [[Internationale Richtlinien für Fischaufstiegsanlagen]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Strukturübersicht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Richtlinienauswertung_nach_ausgew%C3%A4hlten_Themen&amp;diff=36161</id>
		<title>Richtlinienauswertung nach ausgewählten Themen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Richtlinienauswertung_nach_ausgew%C3%A4hlten_Themen&amp;diff=36161"/>
		<updated>2023-06-19T11:44:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOAUTOLINKS__&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Die Literaturstudie wurde im Jahr 2012 erarbeitet und stellt den damaligen Stand dar. Seither veröffentliche Richtlinien sind nicht berücksichtigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil der Literaturstudie wurden Inhalte der ausgewerteten Internationalen Richtlinien zu folgenden grundlegenden Themen aus der Beratungspraxis in Stichworten zusammengetragen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Biologische Grundlagen&#039;&#039;&#039; (z. B. Fließgewässerzonierung, Fischfauna, Zielarten) [http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Fischaufstiegsanlagen_Biologische_Grundlagen.pdf Download PDF]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Betriebszeiten&#039;&#039;&#039; (Abflussbezogene und jahreszeitliche Betriebszeitenempfehlungen)  [http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Fischaufstiegsanlagen_Betriebszeiten.pdf Download PDF]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Auffindbarkeit&#039;&#039;&#039; [http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Fischaufstiegsanlagen_Auffindbarkeit.pdf Download PDF]&lt;br /&gt;
:* großräumige Anordnung/ Standortwahl/ Lage im Gewässer&lt;br /&gt;
:* kleinräumige Positionierung&lt;br /&gt;
:* Leitströmung (z. B. Austrittswinkel, Strömungsverhältnisse im Unterwasser, Strömungsgeschwindigkeit)&lt;br /&gt;
:* Dotation (z. B. Abflussverhältnis FAA-Gewässer, Strömungsimpuls, Bypässe/ Abflusszugaben)&lt;br /&gt;
:* Position und Gestaltung des Einstiegs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Passierbarkeit&#039;&#039;&#039; [http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Fischaufstiegsanlagen_Passierbarkeit.pdf Download PDF]&lt;br /&gt;
:* Geometrische Grenz-/ Bemessungswerte (z.B. Beckendimensionen, Wassertiefen, Schlitzweiten, Öffnungsweiten an Engstellen)&lt;br /&gt;
:* Hydraulische Grenz-/ Bemessungswerte (z.B. Fließgeschwindigkeit, Turbulenz)&lt;br /&gt;
:* Beckengestaltung&lt;br /&gt;
:* Sohlgestaltung&lt;br /&gt;
:* Lichtverhältnisse&lt;br /&gt;
:* Position und Gestaltung des Ausstiegs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Qualitätssicherung&#039;&#039;&#039; (während Planung, Bau und Inbetriebnahme) [http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Fischaufstiegsanlagen_Qualitaetssicherung.pdf Download PDF]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Monitoring/Funktionskontrolle&#039;&#039;&#039; (technische und biologische) [http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Fischaufstiegsanlagen_Monitoring_Funktionskontrolle.pdf Download PDF]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anlagenbetrieb&#039;&#039;&#039; [http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Fischaufstiegsanlagen_Anlagenbetrieb.pdf Download PDF]&lt;br /&gt;
:* Anlagenschutz&lt;br /&gt;
:* Unterhaltung &amp;amp; Wartung&lt;br /&gt;
:* Arbeitsschutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Andere Kriterien&#039;&#039;&#039; (z. B. hydrologische Kriterien, flexible Bauweise, Möglichkeiten der nachträglichen Optimierung, Wanderkorridor) [http://www.baw.de/downloads/wasserbau/durchgaengigkeit/pdf/Fischaufstiegsanlagen_Andere_Kriterien.pdf Downlad PDF]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
[[Strukturübersicht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Richtlinien_zu_Fischaufstiegsanlagen_WCD&amp;diff=36160</id>
		<title>Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen WCD</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Richtlinien_zu_Fischaufstiegsanlagen_WCD&amp;diff=36160"/>
		<updated>2023-06-19T11:43:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Die Literaturstudie wurde im Jahr 2012 erarbeitet und stellt den damaligen Stand dar. Seither veröffentliche Richtlinien sind nicht berücksichtigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|cellpadding=5 cellspacing=0 border=1&lt;br /&gt;
!ID&lt;br /&gt;
!Herausgeber&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21.1&lt;br /&gt;
|World Commission on Dams&lt;br /&gt;
|[[Dams and Fish Migration]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
[[Strukturübersicht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Richtlinien_zu_Fischaufstiegsanlagen_Vereinte_Nationen&amp;diff=36159</id>
		<title>Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Vereinte Nationen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.baw.de/de/index.php?title=Richtlinien_zu_Fischaufstiegsanlagen_Vereinte_Nationen&amp;diff=36159"/>
		<updated>2023-06-19T11:42:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutschl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Die Literaturstudie wurde im Jahr 2012 erarbeitet und stellt den damaligen Stand dar. Seither veröffentliche Richtlinien sind nicht berücksichtigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|cellpadding=5 cellspacing=0 border=1&lt;br /&gt;
!ID&lt;br /&gt;
!Herausgeber&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19.1&lt;br /&gt;
|FAO - Food and Agriculture Organization of the United Nations&lt;br /&gt;
|[[Dams, Fish and fisheries - Opportunities, challenges and conflict resolution]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19.2&lt;br /&gt;
|FAO - Food and Agriculture Organization of the United Nations&lt;br /&gt;
|[[Fish passes - design, dimensions and monitoring]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19.3&lt;br /&gt;
|FAO - Food and Agriculture Organization of the United Nations&lt;br /&gt;
|[[D.S. Pavlov &amp;quot;Structures assisting the migrations of non-salmonid fish: USSR&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
[[Strukturübersicht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Deutschl</name></author>
	</entry>
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