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Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Österreich und Grundlagen für einen österreichischen Leitfaden zum Bau von Fischaufstiegshilfen: Unterschied zwischen den Seiten

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„Grundlagen für einen österreichischen Leitfaden zum Bau von Fischaufstiegsanlagen“ enthält sowohl Angaben über biologische Grundlagen der Fischwanderung als auch direkte Angaben zum Entwurf einer Fischaufstiegsanlage. Der Aufbau ist ähnlich dem DVWK-M-509, die Ausführungen nicht ganz so detailliert.
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In den biologischen Grundlagen wird auf die biologischen Wanderungsgrundlagen, die Wanderungstypen, auf die Wanderung beeinflussende Faktoren, die Wanderzeiträume und die Schwimmleistung, das Orientierungsvermögen und das grundsätzliche Schwimm- und Wanderverhalten eingegangen. Als Grundlage für die Planung einer FAH werden zusätzlich noch bekannte Verhaltensmuster, wie Wanderung in Gruppen oder das Meiden von engen Öffnungen, miteinbezogen und bei der Dimensionierung wird zu dem betrachtet, wie häufig eine bestimmte Fischart ist und wie viel sie wandert.
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Bei Fischaufstiegsanlagen wird grundsätzlich unterschieden zwischen naturnahen FAA, gewässertypspezifische Anlagen und technischen Anlagen.
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Als Bautypen finden in Österreich aufgelöste Sohlrampen bzw. Teilsohlrampen, gewässerty-pische Umgehungsgerinne, naturnahe Beckenpässe sowie Schlitzpässe Anwendung. Sohlrampen bzw. Teilsohlrampen werden grundsätzlich in Beckenbauweise gebaut. In schiffbaren Gewässern ist hierbei auf die Bootsdurchgängigkeit zu achten oder eine separate Bootsgasse zu errichten. Es wird hier empfohlen, die Querriegel der Beckenränder am Rand hochzuziehen, um die Passierbarkeit bei Hochwasser zu gewährleisten. Bei der Wahl des Types und der Dimensio-nierung wird sich bei der Mindestgröße an den Körpermaßen der größenbestimmenden Fischart und den hydraulischen Grenzbedingungen orientiert, die Höhe der Lockstromdotation wird ab-hängig von der Gewässertyp und der Gewässergröße festgelegt. Die notwendigen Bedingungen werden in Bedingungen für die Auffindbarkeit und Bedingungen für die Passierbarkeit unterteilt. Dazu wird noch auf die Bedingungen am Ausstieg, die Anbindung an die Gewässersohle im OW und UW, den Schutz vor Treibgut und Geschiebe sowie das Maximalgefälle eingegangen. In den letzten Abschnitten werden Angaben zur Betriebssicherheit, zur Störfallvorsorge sowie zur Überprüfung der Funktion und Monitoring gemacht.
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|zurueck=[[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Österreich]]
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Version vom 28. August 2012, 09:39 Uhr

Name

Grundlagen für einen österreichischen Leitfaden für den Bau von Fischaufstiegshilfen

ID

14.1

Land

Österreich

Herausgeber

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Grundlage

Basiert u.a. auch auf DVWK 232 und Handbuch für Querbauwerke

Spezialisierung

-

Zielfischart

komplette Fischfauna ab Alter 1+

beschriebene Bauweisen

aufgelöste Teilsohlrampe/ Sohlrampe, gewässertypisches Umgehungsgerinne, naturnaher Beckenpass (Tümpelpass), Schlitzpass

Aktualisierungsdatum

März, 2011

Anmerkungen

-

Zusammenfassung

„Grundlagen für einen österreichischen Leitfaden zum Bau von Fischaufstiegsanlagen“ enthält sowohl Angaben über biologische Grundlagen der Fischwanderung als auch direkte Angaben zum Entwurf einer Fischaufstiegsanlage. Der Aufbau ist ähnlich dem DVWK-M-509, die Ausführungen nicht ganz so detailliert. In den biologischen Grundlagen wird auf die biologischen Wanderungsgrundlagen, die Wanderungstypen, auf die Wanderung beeinflussende Faktoren, die Wanderzeiträume und die Schwimmleistung, das Orientierungsvermögen und das grundsätzliche Schwimm- und Wanderverhalten eingegangen. Als Grundlage für die Planung einer FAH werden zusätzlich noch bekannte Verhaltensmuster, wie Wanderung in Gruppen oder das Meiden von engen Öffnungen, miteinbezogen und bei der Dimensionierung wird zu dem betrachtet, wie häufig eine bestimmte Fischart ist und wie viel sie wandert. Bei Fischaufstiegsanlagen wird grundsätzlich unterschieden zwischen naturnahen FAA, gewässertypspezifische Anlagen und technischen Anlagen. Als Bautypen finden in Österreich aufgelöste Sohlrampen bzw. Teilsohlrampen, gewässerty-pische Umgehungsgerinne, naturnahe Beckenpässe sowie Schlitzpässe Anwendung. Sohlrampen bzw. Teilsohlrampen werden grundsätzlich in Beckenbauweise gebaut. In schiffbaren Gewässern ist hierbei auf die Bootsdurchgängigkeit zu achten oder eine separate Bootsgasse zu errichten. Es wird hier empfohlen, die Querriegel der Beckenränder am Rand hochzuziehen, um die Passierbarkeit bei Hochwasser zu gewährleisten. Bei der Wahl des Types und der Dimensio-nierung wird sich bei der Mindestgröße an den Körpermaßen der größenbestimmenden Fischart und den hydraulischen Grenzbedingungen orientiert, die Höhe der Lockstromdotation wird ab-hängig von der Gewässertyp und der Gewässergröße festgelegt. Die notwendigen Bedingungen werden in Bedingungen für die Auffindbarkeit und Bedingungen für die Passierbarkeit unterteilt. Dazu wird noch auf die Bedingungen am Ausstieg, die Anbindung an die Gewässersohle im OW und UW, den Schutz vor Treibgut und Geschiebe sowie das Maximalgefälle eingegangen. In den letzten Abschnitten werden Angaben zur Betriebssicherheit, zur Störfallvorsorge sowie zur Überprüfung der Funktion und Monitoring gemacht.


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Strukturübersicht