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From Sea to Source - Guidance for the Restoration of Fish migration in European Rivers und Grundlagen für einen österreichischen Leitfaden zum Bau von Fischaufstiegshilfen: Unterschied zwischen den Seiten

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|name=Grundlagen für einen österreichischen Leitfaden für den Bau von Fischaufstiegshilfen
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|herausgeber=Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
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|grundlage=Basiert u.a. auch auf DVWK 232 und Handbuch für Querbauwerke
 
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|zielfischart=komplette Fischfauna ab Alter 1+
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|bauweisen=aufgelöste Teilsohlrampe/ Sohlrampe, gewässertypisches Umgehungsgerinne, naturnaher Beckenpass (Tümpelpass), Schlitzpass
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|aktualisierungsdatum=März, 2011
|anmerkungen=keine technische Leitlinie
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"From Sea to Source - Guidance for the Restoration of Fish migration in European Rivers" ist keine technische Leitlinie, vielmehr soll sie eine Einführung in die Problematiken, Themen und Konzepte bezüglich der Fischwanderung darstellen. Zudem soll Sie ein erster Schritt sein, die Zusammenarbeit in Europa betreffend der Fischwanderung zu verbessern und anzuregen. Hierfür wurden Informationen aus verschiedenen europäischen Ländern zusammengetragen.  
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„Grundlagen für einen österreichischen Leitfaden zum Bau von Fischaufstiegsanlagen“ enthält sowohl Angaben über biologische Grundlagen der Fischwanderung als auch direkte Angaben zum Entwurf einer Fischaufstiegsanlage. Der Aufbau ist ähnlich dem DVWK-M-509, die Ausführungen nicht ganz so detailliert.  
Nach der Einführung geht es zunächst um die Fischwanderung in Flussystemen allgemein. Eingegangen wird hier unter anderem auf die Charakteristiken von natürlichen Fließgewässern und der Notwendigkeit der Fischwanderung sowie auf die menschlichen Einflüsse und ihre Auswirkungen auf die Fische.
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In den biologischen Grundlagen wird auf die biologischen Wanderungsgrundlagen, die Wanderungstypen, auf die Wanderung beeinflussende Faktoren, die Wanderzeiträume und die Schwimmleistung, das Orientierungsvermögen und das grundsätzliche Schwimm- und Wanderverhalten eingegangen. Als Grundlage für die Planung einer FAH werden zusätzlich noch bekannte Verhaltensmuster, wie Wanderung in Gruppen oder das Meiden von engen Öffnungen, miteinbezogen und bei der Dimensionierung wird zu dem betrachtet, wie häufig eine bestimmte Fischart ist und wie viel sie wandert.  
Der nächste Abschnitt beschäftigt sich mit politischen, rechtlichen und finanziellen Fragestellungen. Verschiedene europäische und länderspezifische Vorgaben werden vorgestellt. Betreffend der Finanzen werden verschiedene Programme vorgestellt, die eine europäische Zusam-menarbeit diesbezüglich unterstützen. Darunter die Interreg Programs, Interreg IIIA, IIIB,IIIC, LIFE Nature und LEADER.
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Bei Fischaufstiegsanlagen wird grundsätzlich unterschieden zwischen naturnahen FAA, gewässertypspezifische Anlagen und technischen Anlagen.  
Anschließend werden Hinweise zu dem Vorgehen bei der Verbesserung eines Flussgebietes bezüglich der Durchgängigkeit erläutert. Es werden Ziele und Priorisierungen von Flüssen und Maßnahmen erläutert.  
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Als Bautypen finden in Österreich aufgelöste Sohlrampen bzw. Teilsohlrampen, gewässerty-pische Umgehungsgerinne, naturnahe Beckenpässe sowie Schlitzpässe Anwendung. Sohlrampen bzw. Teilsohlrampen werden grundsätzlich in Beckenbauweise gebaut. In schiffbaren Gewässern ist hierbei auf die Bootsdurchgängigkeit zu achten oder eine separate Bootsgasse zu errichten. Es wird hier empfohlen, die Querriegel der Beckenränder am Rand hochzuziehen, um die Passierbarkeit bei Hochwasser zu gewährleisten. Bei der Wahl des Types und der Dimensio-nierung wird sich bei der Mindestgröße an den Körpermaßen der größenbestimmenden Fischart und den hydraulischen Grenzbedingungen orientiert, die Höhe der Lockstromdotation wird ab-hängig von der Gewässertyp und der Gewässergröße festgelegt. Die notwendigen Bedingungen werden in Bedingungen für die Auffindbarkeit und Bedingungen für die Passierbarkeit unterteilt. Dazu wird noch auf die Bedingungen am Ausstieg, die Anbindung an die Gewässersohle im OW und UW, den Schutz vor Treibgut und Geschiebe sowie das Maximalgefälle eingegangen. In den letzten Abschnitten werden Angaben zur Betriebssicherheit, zur Störfallvorsorge sowie zur Überprüfung der Funktion und Monitoring gemacht.  
Im fünften Kapitel werden Lösungen für Gefahren und Hindernisse europaweit vorgestellt. Darunter ein Fischpass in Finnland, der eine Mischform aus Denil- und Schlitzpass mit halbnatürlichen Bereichen darstellt sowie die Fischdurchgängigkeit in katalanischen Flüssen in Spanien. In einem 3-Punkte Vorgehen wird die Umgehensweise bei dem Bau und dem Unterhalt eines Fischpasses erläutert. Der erste Punkt beinhaltet die zu erfüllenden Bedingungen, der zweite die Entwurfskriterien und der dritte den Bau und die Unterhaltung. Bei den Entwurfskriterien wird auch hier auf die beiden primären Punkte Auffindbarkeit und Passierbarkeit eingegangen.
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|zurueck=[[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Österreich]]
Im nächsten Abschnitt wird das Monitoring und die Evaluation von FAA mit verschiedenen Methodiken beleuchtet. Zu den Erklärungen werden verschiedene Beispiele aufgeführt, darunter ein Monitoring Programm in Tschechien.
 
Im letzten Kapitel wird sich mit der Kommunikation und Weiterbildung beschäftigt. Inhaltlich wird auf den Informationsaustausch und die Kommunikation mit den teilnehmenden Organisationen und der Öffentlichkeit eingegangen.
 
Zu jedem Kapitel werden europäische Projekte und Studien vorgestellt. Darunter verschiedene Durchgängigkeitsprojekte und Literatur bezüglich Monitoring und Evaluation.  
 
|zurueck=[[Richtlinien zu Fischaufstiegsanlagen Niederlande]]
 
 
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Version vom 28. August 2012, 09:39 Uhr

Name

Grundlagen für einen österreichischen Leitfaden für den Bau von Fischaufstiegshilfen

ID

14.1

Land

Österreich

Herausgeber

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Grundlage

Basiert u.a. auch auf DVWK 232 und Handbuch für Querbauwerke

Spezialisierung

-

Zielfischart

komplette Fischfauna ab Alter 1+

beschriebene Bauweisen

aufgelöste Teilsohlrampe/ Sohlrampe, gewässertypisches Umgehungsgerinne, naturnaher Beckenpass (Tümpelpass), Schlitzpass

Aktualisierungsdatum

März, 2011

Anmerkungen

-

Zusammenfassung

„Grundlagen für einen österreichischen Leitfaden zum Bau von Fischaufstiegsanlagen“ enthält sowohl Angaben über biologische Grundlagen der Fischwanderung als auch direkte Angaben zum Entwurf einer Fischaufstiegsanlage. Der Aufbau ist ähnlich dem DVWK-M-509, die Ausführungen nicht ganz so detailliert. In den biologischen Grundlagen wird auf die biologischen Wanderungsgrundlagen, die Wanderungstypen, auf die Wanderung beeinflussende Faktoren, die Wanderzeiträume und die Schwimmleistung, das Orientierungsvermögen und das grundsätzliche Schwimm- und Wanderverhalten eingegangen. Als Grundlage für die Planung einer FAH werden zusätzlich noch bekannte Verhaltensmuster, wie Wanderung in Gruppen oder das Meiden von engen Öffnungen, miteinbezogen und bei der Dimensionierung wird zu dem betrachtet, wie häufig eine bestimmte Fischart ist und wie viel sie wandert. Bei Fischaufstiegsanlagen wird grundsätzlich unterschieden zwischen naturnahen FAA, gewässertypspezifische Anlagen und technischen Anlagen. Als Bautypen finden in Österreich aufgelöste Sohlrampen bzw. Teilsohlrampen, gewässerty-pische Umgehungsgerinne, naturnahe Beckenpässe sowie Schlitzpässe Anwendung. Sohlrampen bzw. Teilsohlrampen werden grundsätzlich in Beckenbauweise gebaut. In schiffbaren Gewässern ist hierbei auf die Bootsdurchgängigkeit zu achten oder eine separate Bootsgasse zu errichten. Es wird hier empfohlen, die Querriegel der Beckenränder am Rand hochzuziehen, um die Passierbarkeit bei Hochwasser zu gewährleisten. Bei der Wahl des Types und der Dimensio-nierung wird sich bei der Mindestgröße an den Körpermaßen der größenbestimmenden Fischart und den hydraulischen Grenzbedingungen orientiert, die Höhe der Lockstromdotation wird ab-hängig von der Gewässertyp und der Gewässergröße festgelegt. Die notwendigen Bedingungen werden in Bedingungen für die Auffindbarkeit und Bedingungen für die Passierbarkeit unterteilt. Dazu wird noch auf die Bedingungen am Ausstieg, die Anbindung an die Gewässersohle im OW und UW, den Schutz vor Treibgut und Geschiebe sowie das Maximalgefälle eingegangen. In den letzten Abschnitten werden Angaben zur Betriebssicherheit, zur Störfallvorsorge sowie zur Überprüfung der Funktion und Monitoring gemacht.


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