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Beispiel: Flutstromvolumen in der inneren Außenweser

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Das Flutstromvolumen (für die über die Wassertiefe gemittelte Flutstromgeschwindigkeit) ist das zwischen dem Zeitpunkt der Ebbestromkenterung und dem Zeitpunkt der Flutstromkenterung durch eine einen Meter breite Fläche (senkrecht zur mittleren Strömungsrichtung und von der Wasseroberfläche bis zur Gewässersohle reichend) hindurchfließende Wasservolumen.

Das Flutstromvolumen ist um so größer, je länger die Flutstromdauer, je größer die mittlere Flutstromgeschwindigkeit und je größer die Wassertiefe (siehe Topographie) ist. Demzufolge treten nennenswerte Flutstromvolumina fast ausschließlich in dem diagonal durch das Bild (von links oben nach rechts unten) verlaufenden Außenweserfahrwasser auf. Durch diese Rinne fließen auch jene Volumina, die zum Fluten der Unterweser benötigt werden.

Die räumliche Verteilung des Ebbestromvolumens stimmt im wesentlichen mit derjenigen des Flutstromvolumens überein. Allerdings ist das Ebbestromvolumen entlang des Außenweserfahrwassers in der Regel größer als das Flutstromvolumen, da durch diese Rinne die aus der Unterweser zufließende Oberwassermenge abgeführt wird.

Qf.png

Topographie des oben dargestellten Gebietes


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