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Building Code Snip 2.06.07.87 - Retaining Walls, Ship Locks, Fishways, and Fish Protection Devices

Aus BAWiki

Name

Building Code Snip 2.06.07.87 - Retaining Walls, Ship Locks, Fishways, and Fish Protection Devices

ID

15.1

Land

Russland

Herausgeber

Ministry of Energy of the UDSSR

Grundlage

Ersetzt SNip 11.55.79

Spezialisierung

-

Zielfischart

Fischpässe: Lachse; Fischhebeeinrichtungen: komplette Fischfauna

beschriebene Bauweisen

diverse

Aktualisierungsdatum

1989

Anmerkungen

-

Zusammenfassung

"Retaining Walls, Ship Locks, Fishways, and Fish Protection Devices" ist eine Bauvorschrift die vom Ministerium für Energie der UDSSR herausgegeben und vom Bauausschuss der UDSSR nach den standartisierten technischen Vorgaben abgenommen wurde. Es werden zunächst grundsätzliche Vorgaben zum Bau von Staumauern, Schiffsschleusen, Fischpässen und Fischschutz Einrichtungen gemacht. Fischpässe sind generell bei allen Bauten an Flüssen und Seen mit Laichplätzen einzurichten. Fischaufstiegshilfen werden unterteilt in Aufstiege die Fische aktiv durchwandern, Fischpässe (beispielsweise Umgehungsgerinnne oder Beckenpässe), und Aufstiege in denen Fische durch externe Einrichtungen transportiert werden, wie Fischaufzüge, Fischschleusen oder der Fischauftransport mit Hilfe von LKWs. Fischpässe werden grundsätzlich für die Wanderung von Lachsen dimensioniert und werden bis zu einer zu überwindenden Höhe von 10m gebaut. Fischhebeeinrichtungen sollen für eine vielfältige Fischfauna ausgerichtet werden. Die Schwimmgeschwindigkeiten von Fischen werden in 4 Kategorien unterteilt, die rheoaktive Geschwindigkeit, die Geschwindigkeit der Leitströmung, die maximale durchschnittliche Geschwindigkeit und die Sprintgeschwindigkeit. Angaben werden jeweils zu Stören und Lachsfischen als Vertreter für anadrome Wanderfische sowie für diadrome Wanderarten gemacht. Die maximale Geschwindigkeit wird jeweils noch für Jungfische und Erwachsene angegeben. Die großräumige Positionierung wird von den Bedingungen für die Anziehung von Fischen abhängig gemacht, die kleinräumige hängt ab von der Fließgeschwindigkeit im Einstiegsbereich der Fische. Die notwendige Auswirkungslänge der Leitströmung wird mit Hilfe einer Formel bestimmt. Ebenfalls in dieser Richtlinie werden Vorgaben und Gestaltungsgrundsätze für das Einrichten von Fischschutzanlagen gegeben. Im Anhang 8 finden sich Skizzen für die Gestaltung einer Fischrampe, eines Beckenpasses (im DVWK M 232 entspricht dieser einer aufgelösten Rampe), Fischtreppen (dies entspricht im DVWK M 232 einem Beckenpass) sowie zu Fischschleusen und Fischaufzügen.


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